15 November 2011

Planungen

die ungefährer Reiseroute in der Kartendarstellung:


Laos & Cambodia 2011 auf einer größeren Karte anzeigen

Nicht alle Orte auf der Liste werden wir tatsächlich abarbeiten können, dafür sind die Wege einfach zu weit und es soll ja eben nicht in Arbeit ausarten. Im angeblich so entspannten Laos soll der Fokus eben darauf liegen. Entspannt reisen.

Es geht los mit einem ganzen Tag in Dubai. Wir kommen früh morgens an und fliegen spät abends weiter. Der Aufzug zur Aussichtsplattform des höchsten Gebäudes der Welt ist schon online gebucht, der Ausflug zur Palme geplant und der Streifzug durch die Souks zwingend vorgesehen.

Am nächsten Tag weiter über Bangkok nach Chiang Rai. Die Besichtigung des berühmten weißen Tempels wurde mir von der Kollegin ans Herz gelegt.

Dann weiter zur Grenze und ab nach Laos. Ab da wird alles vage. Vorgesehen sind ein paar Tage wandern in Nordlaos. Entweder buchen wir das direkt in der Grenzstadt Huang Xai oder erst in Luang Prabang. Auf jeden Fall wird der Weg nach Luang Prabang mit dem Slow Boat auf dem Mekong zurück gelegt. Dauer: 2 Tage.

Einige Tage Luang Prabang sind Pflicht und das Highlight jeder Laos Reise. Alles in allem müsste das in etwa das erste Drittel der Reise in Anspruch nehmen.

Weiter geht's vermutlich über Vang Vieng nach Vientiane. In der Hauptstadt muss man sich nach herrschender Meinung nicht lange aufhalten, also schnell weiter in den Süden nach Pakxe oder Champasak, denn diese Orte sind Ausgangspunkt für die Besichtigung von Wat Phou, dem kleinen Bruder von Angkor Wat. Es folgen wohl 2-3 Nächte auf einer der Inseln von Si Phan Don - den 4000 Inseln im Mekong. Vermutlich Don Khon womöglich aber auch Don Dhet oder Don Khong. Damit müsste das zweite Drittel ausgefüllt sein.

Abschluss der Reise bildet das kulturelle Highlight Angkor Wat. Im Endeffekt muss vorher alles so geplant werden, dass genügend Zeit bleibt, um Angkor richtig wirken zu lassen. Also im Zweifel wird oben auf irgendwas verzichtet, bevor am Ende keine Zeit mehr bleibt. Das letzte Drittel dreht sich also rund um die Khmer.

Soviel zur Planung. Wie sie sehen: Wir haben uns schon ausführlich mit den Möglichkeiten beschäftigt, aber für die Ausgestaltung bleiben noch genügend Freiheiten. Insbesondere die Ausgestaltung des zweiten Drittels hängt dann doch sehr davon ab, was wir vor Ort vorfinden (wann fahren die Busse, wann kommen sie tatsächlich an, und vor allem welche Ausflüge werden vor Ort angeboten).

Wir werden die geneigte Leserschaft dann von unterwegs über die Fortschritte informieren.

In diesem Sinne, zum dritten Mal an diesem Abend, aber jetzt auch wirklich zum letzten Mal:

Guats Nächtle.

14 November 2011

Vorbereitungen

ich bin jetzt stolzer Besitzer:
- einer Mini-Wäscheleine (zum ... is klar oder?)
- eines Universal-Abflussstöpsels (zum Wäschewaschen in stöpsellosen Waschbecken)
- eines Packsacks der Größe S (als Expansion für den Tagesrucksack)
- einigen Packriemen (zur Reduzierung des Packmaßes)
- einem Universal-Stecker-Adapters (mein alter Weltstecker war kaputt)

außerdem eingepackt:
- das Ministativ (für die obligatorischen Sonnenuntergangsfotos)
- das Moskitonetz (gegen die gefährlichen nachtaktiven Malariamücken in Siem Reap)
- anti-Insekten-imprägnierte Klamotten (gegen tagaktive Denguefiebermücken in Siem Reap)
- diverse Speicherkarten, Akkus, Ladekabel, die JOBO Fotofestplatte, Handy, MP3 Player, Noise-Blocking-Kopfhörer (die kleine Multimediaausstattung für Zwischendurch)
- ein Vorhängeschloß (man weiß ja nie)
- Paßkopien (sicher ist sicher)
- diverse Restwährungsbestände (Jordanisch und Indonesisch)
- die Reiseapotheke (Mittel für oder gegen Schmerz, Verdauung, Erkältung, Verletzungen)
- das Insektenrepellent für auf die Haut (immerhin war Hochwasser)
- Sonnencreme, Zahnpasta, die Haare-Body-Rasier-Kombo von Nivea, Maniküreset, Waschmittel ...
- zwei Reiseführer (Laos, Kambodscha), verschiedene ausgedruckte Kapitel (Dubai, Chiang Rai), Lektüre (Dr. Siri und seine Toten).
- Kompass (hab ich mal geschenkt bekommen, und wann hat man schon mal ne Gelegenheit den irgendwohin mitzunehmen)
- Taschenlampe (für Nachtwanderungen und Stromausfälle)

Fehlt noch was? ach ja, ... Klamotten. richig. Ich wusste ich hab was vergessen.

Ich finde, Herr S und ich hätten uns die Lasten besser verteilen können :-) Andererseits, außer der Reiseapotheke ist jetzt nix dabei, was man hätte aufteilen können.

Es kann jedenfalls losgehen.

Guats Nächtle

Blumat-Test-Zwischenstand

was bisher geschah: ich hatte die Pflanzen mit den Blumattonkegeln ausgestattet und zugesehen, dass der Wasserstand in den bereitgestellten Wasserbehältern nur sehr langsam sank.

Das ist auch weiterhin der Fall. Deshalb habe ich jetzt auch ein Kontrollgefäß ohne Blumatschlauch neben den Pflanzen stehen und siehe da, kaum natürliche Verdunstung. Der sinkende Wasserstand ist damit eindeutig mit dem Blumatsystem verbunden. Die Wasserbehälter waren auch tatsächlich schon annähernd leer. In der Zwischenzeit habe ich deshalb in der Küchenabteilung eines schwedischen Möbelhauses bereits größere und ansehnlichere Wasserbehälter für den Dauerbetrieb gekauft und diese auch frisch aufgefüllt.

Zum Zustand der Pflanzen: In den letzten Wochen habe ich nie zusätzlich gegossen und die Pflanzen sehen zumindest nicht kränker aus als vorher. Also scheint es zu funktionieren. Wenn ich dann in Kürze in Urlaub fahren, dann werde ich mit gutem Gewissen die Pflanzen einer Minimalpflege durch meine Kollegen hinterlassen. Ich will die ja nicht täglich in meine Wohnung scheuchen. Aber einmal zwischendurch zum Gefäßauffüllen, das sollte machbar sein. Außerdem muss ja sowieso jemand den Briefkasten leeren.

Nach dem Urlaub dann der Abschlussbericht zum großen Test.

Guats Nächtle

29 Oktober 2011

Noch ein Test

mit meinen über 30 Jahren bin ich heute, zum ersten Mal überhaupt, Roller gefahren. Wie kommts?

Mein Arbeitgeber engagiert sich neuerdings für E-Mobilität und hat seine Angestellten als ideale Testgruppe erkannt. Wir kleine Schreibtischhengste können deshalb kostenlos E-Roller und E-Bikes ausleihen und damit eine Runde drehen, im Gegenzug müssen wir im Anschluss nur einen Fragebogen ausfüllen.

Da ich mich noch gut daran erinnern kann, wie mir auf Bali jeder Typ am Straßenrand seinen Roller in die Hand drücken wollte, dachte ich mir, als Vorbereitung für den nächsten Asientrip in ein paar Wochen wäre es doch toll, dieses Angebot einfach mal zu nutzen.

Ich habe mir also für dieses Wochenende den Roller reserviert, mir gestern den Schlüssel aushändigen lassen und die Formalitäten erledigt und heute, im Wissen, dass sicher niemand am Wochenende arbeitet, habe ich mich dann in die Tiefgarage geschlichen und habe das Ding betrachtet. Vorher hatte ich mich natürlich ausgiebig im Intranet über Knöpfe und Schalterpositionen informiert, aber in echt is es ja immer noch ein wenig anders.

Erster Schock: ich wusste nicht wie schwer dieses Teile sind. Wahnsinn, als ich das Ding vom Ständer gerollt hab, wär ich fast damit umgeflogen. Zum Glück nur fast. Das Ding ist noch fast neu, und wenn ich da jetzt Schrammen rein mache, weiß dass morgen bestimmt die ganze Firma.

OK. Roller in Position geschoben. Drauf gesetzt. Den Schlüssel auf an gedreht. Wohlgemerkt, es ist ein E-Roller, es fehlt also jegliches Motorengeräusch. Man sollte also nicht auf die Idee kommen, mal versuchshalber am Gas zu drehen. Hab ich natürlich nicht gemacht. Die Warnung stand ja groß in der Bedienungsanleitung.

Also rauf aufs Ding, Gas drehen und langsam losrollen. Zum Glück war die kleine Garage fast ganz leer. Somit konnte ich noch in der Garage üben, 8er um die Säulen zu fahren und ein paar mal auf und ab fahren. Nach ein paar Runden hab ich mich sogar getraut bis auf mindestens 20 kmh hoch zu beschleunigen. Wohlgemerkt, unsere kleine Garage ist wirklich klein, schneller geht da sowieso nicht, aber ich musste mich tatsächlich auch da erstmal rantasten.

Als das dann doch zu langweilig wurde habe ich den geliehenen Helm aufgesetzt und mich auf die Straße getraut. An dieser Stelle erstmal vielen Dank an die rücksichtsvollen Verkehrsteilnehmer, die mich in der Folgezeit erdulden mussten. Es tut mir Leid, wenn ich den Verkehrsfluss behindert habe. Ich fuhr zuerst Nebenstraßen, bis ich dann aus versehen tatsächlich kurz auf dem Ring gelandet bin. Den habe ich natürlich so schnell wie möglich wieder verlassen und dann wollte ich mich aufmachen Richtung Riem Arcaden. Nicht das ich was gebraucht hätte, oder zwecks Stauraum überhaupt viel hätte einkaufen können, aber fahren ohne Ziel war noch nie mein Ding.

Nur, ich kam da nicht an. Anscheinend war das Ding nicht richtig voll geladen und die 4 von 6 Ladestrichen, die das Display bei meinen Schritttempofahrten in der Tiefgarage noch anzeigte, erwiesen sich bei höherem Tempo nicht mehr als soooo viel. Ich bin also irgendwann umgedreht, weil ich Angst hatte nicht mehr zurück zu kommen und tatsächlich glaubte ich auch auf ner größeren Straße kurz vor dem Ziel, dass ich jetzt gleich stehen bleiben werde. War zum Glück nicht so. Aber knapp war es schon.

Also Fazit nach dem ersten Tag: Das Fahren macht schon Spaß. Nur dass die Tankanzeige bei Stopp and Go Verkehr mal eben zwischen 3 Strichen und 1 Strich schwankt ist überhaupt nicht gut. Jetzt hoffe ich mal, dass die Batterie über Nacht wieder auflädt. Ganz sicher bin ich mir nicht, weil das nächste Manko an dem Gerät ist die fehlende "Akku wird geladen"-Anzeige.

Wir werden sehen.

Guats Nächtle

2. Tag: Nix neues

Der Blumattest läuft so vor sich hin. Meine Pflanzen scheinen einfach keinen Durst zu haben. Der Wasserspiegel in den Messbechern sinkt jedenfalls noch immer so langsam, dass es genauso gut an der Verdunstung liegen könnte. Aber die Erde ist feucht und Vertrocknungserscheinungen sind nach so kurzer Zeit auch noch keine festzustellen (zumindest nicht mehr, als vorher schon da waren).

Es heißt ja, der Tonkegel zieht so viel, wie die Pflanzen brauchen. Ich hatte auf ein paar signifikantere Pegeländerungen gehofft. Andererseits hab ich sonst ja auch nicht ständig und besonders viel gegossen.

Man wird sehen.

Guats Nächtle

1. Tag des Produkttests

Tag 1 des Blumat-Pflanzenbewässerungstests ist vergangen.

Ich habe 2 Dinge gelernt:

1. Anleitung vernünftig lesen. Ich habe erst heute gelesen, dass man die Tonkegel, bevor man sie in die Erde steckt, einige Minuten in Wasser hätte baden sollen. Nun, die Kegel steckten vor dem offiziellen Versuchsstart ja schon ein oder 2 Tage in der Erde und heute Abend fühlten sie sich durchaus ein klein wenig feucht an. Auch die Erde rund um die Kegel fühlt sich leicht feucht an. Irgendwas scheint also zu passieren.

2. Ich hätte einen dritten Meßbecher mit exakt 500 ml Wasser ohne Kegel aufstellen sollen. Das bisschen Wasser, das bis heute verschwunden ist, könnte nämlich ebenso gut einfach verdampft sein. So viele Serien geguckt, so oft das Wort Vergleichsgruppe gehört und so oft den Zweck der Placebo Gruppen bei Medikamententests erklärt bekommen und trotzdem nix gelernt. Traurig.

Die Pflanzen leben jedenfalls noch.

Guats Nächtle

27 Oktober 2011

Funktionstest

Getestet wird: der automatische Pflanzenbewässerer von Blumat

Versuchsaufbau: Meine 3 Topfpflanzen wurden vor einigen Tagen mit dem Tonkegel ausgestattet und der Schlauch im Wasser gebadet. Die beiden kleinen Pflanzen bekamen jeweils einen Kegel und teilen sich einen Wasserspeicher, die große Pflanze bekam 2 Kegel verpasst und ihren eigenen Speicher. Bei den beiden Wasserspeichern handelt es sich um Messbecher, welche gerade eben mit exakt 0,5 l Wasser gefüllt wurden.

Erste Schwierigkeit: korrekte Positionierung des Wasserspeichers. Dafür muss man den Wasserbedarf seiner Pflanzen richtig einschätzen. Bei den beiden kleinen Pflanzen ist der jedoch unterschiedlich. Ich entscheide mich dafür, die Pflanze mit niedrigerem Wasserbedarf leicht erhöht aufzustellen, die mit höherem Bedarf auf gleicher Ebene wie den Wasserspeicher zu belassen. Bei der großen Pflanze liegt der Wasserspiegel deutlich unterhalb der grünen Verschlusskappe des Tonkegels. Da die Pflanze jedoch eher wenig Wasser benötigt und mit 2 Kegeln ausgestattet ist, sollte das trotzdem reichen.

Weiterer Versuchsablauf: Abwarten und täglich Pegelstände prüfen. Der Test läuft zunächst bis Montag Mittag. Wenn's bis dahin funktioniert wird am Nachmittag ein geeignetes Gefäß für die Dauerbewässerung besorgt!

Ich werde Euch über die Versuchsergebnisser zu gegebner Zeit informieren.

Guats Nächtle (auch wenn's noch a weng früh dafür is)

10 Oktober 2011

Hochwasser?

es ist wieder soweit: kaum plane ich einen Urlaub schon hagelt es Katastrophenmeldungen. Schlimmstes Hochwasser in Südostasien seit dem Jahr 2000. OK. einigermaßen panisch habe ich gestern nach Berichten gesucht, die nicht nur über thailändische Tempel schreiben und Laos in einem Nebensatz erwähnen.

Ich wurde fündig. Die Mekong River Commission - ja, die gibt es - misst die Wasserstände und bewertet den Status. Demzufolge beschränken sich die Überschwemmungen am Mekong aktuell tatsächlich noch auf das Mekong Delta in Vietnam und Süd-Kambodscha. Von den Zielen auf dem Programmplan scheint bislang nur Phnom Penh betroffen zu sein. In Laos führt der Mekong zwar mehr Wasser als üblich, aber der Status ist unkritisch und die Pegelstände sinken schon wieder.

Puh. Zum Glück. Habe trotzdem schon mal ne extra Ladung Mückenrepellent bestellt.

Guats Nächtle.