Als Ergänzung zum Post von gestern, hier ein nettes kleines Video, dass ich gerade auf www.oslog.tv gesehen habe.
Einer der beiden Blogger von Oslog ist übrigens der ebenfalls verlinkte Stefan Niggemeier. Sehr lustig anzuschauen das.
Opium für's Volk: Nebensächliches und Ablenkendes aus der großen Stadt, vom ersten Job, vom Leben usw...
24 Mai 2010
22 Mai 2010
ich könnt' ja mal wieder
ne Kleinigkeit schreiben. Während die Welt den Bayern beim verlieren zu schaut, habe ich nämlich gerade nix besseres zu tun.
Nun, hoffentlich hat sich niemand Sorgen gemacht. Immerhin schrieb ich im letzten Post noch davon, dass wir in Kürze das Flugzeug in die Heimat besteigen würden. Nun wir haben das auch gemacht und sind auch tatsächlich pünktlich am ersten April wieder in München angekommen. Nach einem langen Tag und einer langen Nacht, zunächst in der Hotel-"Lobby" und dann an diversen Flughäfen und Flugzeugen. Ich sag's Euch, ich bin zu alt für sowas. Ich erinnere mich auch noch, dass es bei Ankunft in München tatsächlich geschneit hat. Die Kombination aus schlafloser Nacht und Münchner Schmuddelwetter hat dann auch dazu geführt, dass ich gleich mal wieder ein wenig erkältet war.
Schluss damit. Zurück in D hatte ich auf jedenfall einfach keine Lust mich vor das Fuchsbaby zu setzten und zu bloggen. Nicht , dass seit dem nichts passiert wäre oder es nichts zu berichten gab. Ich hatte nur eben einfach keine Lust.
Was mich jetzt antreibt, ist vor allem das nahende Finale des großen European Song Contests mit unserer Lena. Mein Lieblingssong für Oslo wäre ja nach wie vor Dursti mit seinem Stalker gewesen. Aber er hat es ja nicht ins USFO Finale geschafft. Im Internet Café in Damaskus konnte ich ja leider nur erfahren, dass zum Glück die süße Lena und nicht die, für meinen Geschmack leider etwas zu konventionelle und daher langweile Jennifer das Finale gewonnen hat. Dort hat die Leitung allerdings nicht gereicht um das Video vom Siegertitel zu sehen (nicht, dass ich es nicht versucht hätte). Wieder zu Hause habe ich allerdings als aller erstes die Aufzeichnung des Finales angeschmissen, um während des Auspackens gleich alle Auftritte zu sehen und mir eine fundierte Meinung zu bilden. Fazit: Ich war zufrieden mit dem Ausgang des Finales.
Seit dem bin ich also im Lena- und Eurovisionsfieber und besuche regelmäßig die Fachseiten, verfolge also die Entwicklung der Wettquoten bei William Hill Bookmakers (aber Vorsicht, wetten kann süchtig machen), lese die Posts auf Feddersens Grand-Prix Blog und verschlinge die Nachrichten über die Grand-Prix-Starter auf ESC-Today.
Ich habe auch fast alle Titel mal gehört und bin von den wenigsten beeindruckt. Mein Lieblingslied (neben Lena natürlich) ist der belgische Beitrag, in dem ein junger Mann mit seiner Gitarre eben genau davon singt, nämlich von sich und seinem Instrument. Ein hübsches kleines Liedchen, dass ich gerne auch im Radio hören würde. Leider hat es wohl nicht die geringste Siegchance. Zum einen glaube sogar ich, dass es wohl einfach ein zu kleines ruhiges Liedchen ist und zum anderen bestätigen auch die erwähnten Foren, Wettquoten und Fanabstimmungen, dass Belgien, wenn es denn überhaupt ins Finale kommt, bestenfalls im geschlagenen Feld landen wird. Wir werden sehen. Ich dürcke dem lieben Tom Dice jedenfalls die Daumen.
Wenn ich mich richtig erinnere ist der gute auch ein Casting Show Gewinner. Überhaupt kann man fast davon ausgehen, dass, wenn da ein einzelner Performer auf der Bühne steht, dieser Sänger oder diese Sängerin mit Sicherheit an einer lokalen Variante von DSDS oder X-Factor teilgenommen hat und seit dem auf seinem oder ihrem Heimatmarkt erfolgreich Musik vertreibt. Jedenfalls kam es mir beim lesen der Vorstellungsseiten auf ESC-Today so vor.
Auch wenn Lena übrigens hoch gehandelt wird, Favoritin ist übrigens Safura aus Azerbaijan. Mich hat das Lied jetzt nicht gerade umgehauen, aber es hat schon irgendwas, ist unter den zur Auswahl stehenden Songs sicherlich eins der besten und im Gegensatz zu Lena ist Safura die letzten Wochen quer durch Europa getourt und hat recht erfolgreich die Werbetrommel gerührt. In den Wettquoten ist Azerbaijan in den letzten Wochen jedenfalls auf und davongezogen.
Außerdem oben dabei ist Israel mit einer sogenannten Powerballade, der ich zu Anfang auch nichts abgewinnen konnte. Je öfter ich es allerdings höre, desto besser finde ich das Liedchen und die Melodie ist definitiv recht catchy. Die Dänen sind meiner bescheidenen Meinung nach extrem überbewertet. Extrem langweiliger Europop, ein Männchen und ein Weibchen laufen aufeinander zu, schmachten sich an, singen von ihrer Liebe, dazu ein bisschen RnB-Pop und Lichtermeere. Nix für mich. Dann lieber die süße kleine blonde Schwedin, ebenfalls mit Gitarre. Nettes Mädel, netter Beitrag.
Die anderen Lieder hab ich schon wieder vergessen, aber so steigt die Spannung für's Finale nächste Woche wieder ein wenig.
Heute war übrigens Lena's erste Probe auf der Osloer Bühne. Sie sei von zahlreichen Fans empfangen worden und ist überhaupt recht populär dort. Ich bin mal gespannt was da auf uns zu kommt.
Schönen Feiertag Euch!
Nun, hoffentlich hat sich niemand Sorgen gemacht. Immerhin schrieb ich im letzten Post noch davon, dass wir in Kürze das Flugzeug in die Heimat besteigen würden. Nun wir haben das auch gemacht und sind auch tatsächlich pünktlich am ersten April wieder in München angekommen. Nach einem langen Tag und einer langen Nacht, zunächst in der Hotel-"Lobby" und dann an diversen Flughäfen und Flugzeugen. Ich sag's Euch, ich bin zu alt für sowas. Ich erinnere mich auch noch, dass es bei Ankunft in München tatsächlich geschneit hat. Die Kombination aus schlafloser Nacht und Münchner Schmuddelwetter hat dann auch dazu geführt, dass ich gleich mal wieder ein wenig erkältet war.
Schluss damit. Zurück in D hatte ich auf jedenfall einfach keine Lust mich vor das Fuchsbaby zu setzten und zu bloggen. Nicht , dass seit dem nichts passiert wäre oder es nichts zu berichten gab. Ich hatte nur eben einfach keine Lust.
Was mich jetzt antreibt, ist vor allem das nahende Finale des großen European Song Contests mit unserer Lena. Mein Lieblingssong für Oslo wäre ja nach wie vor Dursti mit seinem Stalker gewesen. Aber er hat es ja nicht ins USFO Finale geschafft. Im Internet Café in Damaskus konnte ich ja leider nur erfahren, dass zum Glück die süße Lena und nicht die, für meinen Geschmack leider etwas zu konventionelle und daher langweile Jennifer das Finale gewonnen hat. Dort hat die Leitung allerdings nicht gereicht um das Video vom Siegertitel zu sehen (nicht, dass ich es nicht versucht hätte). Wieder zu Hause habe ich allerdings als aller erstes die Aufzeichnung des Finales angeschmissen, um während des Auspackens gleich alle Auftritte zu sehen und mir eine fundierte Meinung zu bilden. Fazit: Ich war zufrieden mit dem Ausgang des Finales.
Seit dem bin ich also im Lena- und Eurovisionsfieber und besuche regelmäßig die Fachseiten, verfolge also die Entwicklung der Wettquoten bei William Hill Bookmakers (aber Vorsicht, wetten kann süchtig machen), lese die Posts auf Feddersens Grand-Prix Blog und verschlinge die Nachrichten über die Grand-Prix-Starter auf ESC-Today.
Ich habe auch fast alle Titel mal gehört und bin von den wenigsten beeindruckt. Mein Lieblingslied (neben Lena natürlich) ist der belgische Beitrag, in dem ein junger Mann mit seiner Gitarre eben genau davon singt, nämlich von sich und seinem Instrument. Ein hübsches kleines Liedchen, dass ich gerne auch im Radio hören würde. Leider hat es wohl nicht die geringste Siegchance. Zum einen glaube sogar ich, dass es wohl einfach ein zu kleines ruhiges Liedchen ist und zum anderen bestätigen auch die erwähnten Foren, Wettquoten und Fanabstimmungen, dass Belgien, wenn es denn überhaupt ins Finale kommt, bestenfalls im geschlagenen Feld landen wird. Wir werden sehen. Ich dürcke dem lieben Tom Dice jedenfalls die Daumen.
Wenn ich mich richtig erinnere ist der gute auch ein Casting Show Gewinner. Überhaupt kann man fast davon ausgehen, dass, wenn da ein einzelner Performer auf der Bühne steht, dieser Sänger oder diese Sängerin mit Sicherheit an einer lokalen Variante von DSDS oder X-Factor teilgenommen hat und seit dem auf seinem oder ihrem Heimatmarkt erfolgreich Musik vertreibt. Jedenfalls kam es mir beim lesen der Vorstellungsseiten auf ESC-Today so vor.
Auch wenn Lena übrigens hoch gehandelt wird, Favoritin ist übrigens Safura aus Azerbaijan. Mich hat das Lied jetzt nicht gerade umgehauen, aber es hat schon irgendwas, ist unter den zur Auswahl stehenden Songs sicherlich eins der besten und im Gegensatz zu Lena ist Safura die letzten Wochen quer durch Europa getourt und hat recht erfolgreich die Werbetrommel gerührt. In den Wettquoten ist Azerbaijan in den letzten Wochen jedenfalls auf und davongezogen.
Außerdem oben dabei ist Israel mit einer sogenannten Powerballade, der ich zu Anfang auch nichts abgewinnen konnte. Je öfter ich es allerdings höre, desto besser finde ich das Liedchen und die Melodie ist definitiv recht catchy. Die Dänen sind meiner bescheidenen Meinung nach extrem überbewertet. Extrem langweiliger Europop, ein Männchen und ein Weibchen laufen aufeinander zu, schmachten sich an, singen von ihrer Liebe, dazu ein bisschen RnB-Pop und Lichtermeere. Nix für mich. Dann lieber die süße kleine blonde Schwedin, ebenfalls mit Gitarre. Nettes Mädel, netter Beitrag.
Die anderen Lieder hab ich schon wieder vergessen, aber so steigt die Spannung für's Finale nächste Woche wieder ein wenig.
Heute war übrigens Lena's erste Probe auf der Osloer Bühne. Sie sei von zahlreichen Fans empfangen worden und ist überhaupt recht populär dort. Ich bin mal gespannt was da auf uns zu kommt.
Schönen Feiertag Euch!
31 März 2010
Tag 21: kleine Steine
Der letzte Tag ist schon zu Ende gegangen. Jetzt warten wir nur noch, dass es Zeit wird uns auf den Weg zum Flughafen zu machen.
Heute haben wir uns zum Abschluss noch ganz kleinen alten Steinen gewidmet. In der Mosaik-Stadt Madaba gibt es naemlich einige davon.Auch sehr schoene. Und da die Stadt ziemlich klein ist, war der Besichtigungsteil auch nicht so anstrengend und wir konnten uns schoen Zeit dabei lassen.
Den Rest des Tages haben wir dann die hiesige Turismusindustrie nach Kraeften unterstuetzt und jede Menge Geld fuer Souvenirs verprasst. Merke: eine Souvenirjagd am letzten Reisetag ist wie einkaufen gehen mit leerem Magen. Man kauft viel mehr, als eigentlich gut ist. Aber egal. Die Dinge sind schoen.
Noch 6 Stunden bis Abflug. Essen gehen, Tee trinken und Hubble Bubble rauchen sind als Aktivitaeten schon abgehakt. Da bleibt uns jetzt wohl nichts anderes uebrig als im Hotel ein wenig Fox Series zu schauen und Buecher lesen.
Salam und bis bald
Heute haben wir uns zum Abschluss noch ganz kleinen alten Steinen gewidmet. In der Mosaik-Stadt Madaba gibt es naemlich einige davon.Auch sehr schoene. Und da die Stadt ziemlich klein ist, war der Besichtigungsteil auch nicht so anstrengend und wir konnten uns schoen Zeit dabei lassen.
Den Rest des Tages haben wir dann die hiesige Turismusindustrie nach Kraeften unterstuetzt und jede Menge Geld fuer Souvenirs verprasst. Merke: eine Souvenirjagd am letzten Reisetag ist wie einkaufen gehen mit leerem Magen. Man kauft viel mehr, als eigentlich gut ist. Aber egal. Die Dinge sind schoen.
Noch 6 Stunden bis Abflug. Essen gehen, Tee trinken und Hubble Bubble rauchen sind als Aktivitaeten schon abgehakt. Da bleibt uns jetzt wohl nichts anderes uebrig als im Hotel ein wenig Fox Series zu schauen und Buecher lesen.
Salam und bis bald
30 März 2010
Tag 19-20: Faulenzen am Strand
Gestern hatten wir einen wunderschoen faulen Tag am Strand von Aqaba. Um den Souvenirverkaeufern und sonstigen Stoerenfrieden am Public Beach zu entkommen, haben wir uns dafuer sogar den Eintritt im exklusiven Royal Diving Club erkauft. Dort wollten wir dann in aller Ruhe am Strand liegen, Sonne und Rotes Meer geniessen, unsere Buecher lesen und entspannen.
Das meiste davon hat auch wunderbar geklappt. Nur aus der exklusiven Ruhe wurde irgendwie nichts. Es stellte sich naemlich heraus, dass der Mann an der Beach Bar ein eher untalentierter DJ war. Spielte er anfangs noch durchaus gefaelligen und nur ein wenig zu lauten Lounge-Sound, aenderte sich das im Laufe des nachmittags doch ziemlich deutlich. Der DJ konnte sich weder fuer einzelne Lieder, noch fuer die richtige Lautstaerke entscheiden, drehte mal ordentlich laut, dann wieder angenehm leise, spielte ein Lied 30 Sekunden an, um dann recht hart auf ein anderes Lied zu wechseln. Ausserdem hat er wohl diverse Mallorca-Party-Hit-CDs in der Playlist verwurstet.
Aber schoen war's trotzdem. Ich bin auch wieder ein wenig geschnorchelt. Die hatten ein sehr schoenes Riff dort vor ihrem Strand. Die Fische waren nicht ganz so bunt wie auf Bali, aber dafuer waren die Korallen viel schoener und intakter. Leider war das Meer zum Schnorcheln fuer meinen Geschmack ein wenig frisch. Man liegt da ja quasi nur im Wasser und bewegt sich kaum, hat also keine Chance sich warm zu schwimmen. Das war auf Bali wiederum angenehmer.
Zu guter letzt hatten wir sogar noch einen schoenen Sonnenuntergang. Unser erster in diesem Urlaub und vermutlich auch der einzige. In Palmyra, Petra und im Wadi hat uns da ja jeweils das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das Farbenspiel war zwar auch diesmal nicht perfekt, aber eine wunderschoene runde Kugel versank hinter dem Huegel gegenueber (vermutlich schon ein aegyptischer Huegel).
Heute war nun wieder ein Transfertag. Mit dem Bus ging es zurueck von Aqaba nach Amman (ca. 4,5 h) dann mit dem Taxi zum anderen Busterminal und von dort mit dem naechsten Bus nach Madaba. Der Endstation der Reise. Von dort geht es dann morgen Nach zum Flughafen, der zwischen Amman und Madaba liegt.
Bemerkenswert an den Busfahrten waren vor allem zwei Dinge. Zum einen verschandeln die Jordanier sogar ihren Wuestenhighway mit Strassenschwellen! Nicht nur irgendwelche Sekundenschlafbrecher sondern richtige, auf fast Schrittgeschwindigkeit runterzwingende Strassenschwellen. Wo der Bus doch eh nur mit ca. 80 kmh auf dem fast leeren, schnur geraden Highway gefahren ist. So eine Zeitverschwendung. , dass es unglaublich.
Zum anderen wurden wir auf der Strecke Aqaba Amman mindestens 6 Mal von Polizeikontrollen aufgehalten. Wohlgemerkt nicht in irgendeinem Bus, sondern in einem JETT-Bus, einer Turistenlinie, die wohl besonders gut sein soll. Was die wollten, sie scheinen nur die Papiere der Busfahrerin geprueft zu haben bleibt unklar. Noch bemerkenswerter war dann die Kontrolle im Lokal-Bus von Amman nach Madaba. Da stieg der Polizist doch tatsaechlich ein und sammelte die ID-Cards der Lokals ein. Unsere Paesse haben ihn allerdings nicht interessiert. Ich muss schoen sagen, die spinnen die Jordanier. Und ich wollte eigentlich schon schreiben, dass die Jordanier da viel lockerer sind als die Syrer, bei denen man vom Ticketkauf am Schalter bis zum Betreten des Buses zig mal die Paesse vorzeigen muss. Aber immerhin wird man da dann nicht mitten in der Fahrt aufgehalten.
Anyway. Morgen also noch etwas Last-Minute-Sightseeing und dann eine laaaannnge Nacht bis der Flieger geht. Alhamdelela! (oder so. die Amerikanierinnen im Wadie meinten, dass koenne man immer sagen und hiesse sowas wie "so gott will". Ich glaub das jetzt mal.)
Salam
Das meiste davon hat auch wunderbar geklappt. Nur aus der exklusiven Ruhe wurde irgendwie nichts. Es stellte sich naemlich heraus, dass der Mann an der Beach Bar ein eher untalentierter DJ war. Spielte er anfangs noch durchaus gefaelligen und nur ein wenig zu lauten Lounge-Sound, aenderte sich das im Laufe des nachmittags doch ziemlich deutlich. Der DJ konnte sich weder fuer einzelne Lieder, noch fuer die richtige Lautstaerke entscheiden, drehte mal ordentlich laut, dann wieder angenehm leise, spielte ein Lied 30 Sekunden an, um dann recht hart auf ein anderes Lied zu wechseln. Ausserdem hat er wohl diverse Mallorca-Party-Hit-CDs in der Playlist verwurstet.
Aber schoen war's trotzdem. Ich bin auch wieder ein wenig geschnorchelt. Die hatten ein sehr schoenes Riff dort vor ihrem Strand. Die Fische waren nicht ganz so bunt wie auf Bali, aber dafuer waren die Korallen viel schoener und intakter. Leider war das Meer zum Schnorcheln fuer meinen Geschmack ein wenig frisch. Man liegt da ja quasi nur im Wasser und bewegt sich kaum, hat also keine Chance sich warm zu schwimmen. Das war auf Bali wiederum angenehmer.
Zu guter letzt hatten wir sogar noch einen schoenen Sonnenuntergang. Unser erster in diesem Urlaub und vermutlich auch der einzige. In Palmyra, Petra und im Wadi hat uns da ja jeweils das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das Farbenspiel war zwar auch diesmal nicht perfekt, aber eine wunderschoene runde Kugel versank hinter dem Huegel gegenueber (vermutlich schon ein aegyptischer Huegel).
Heute war nun wieder ein Transfertag. Mit dem Bus ging es zurueck von Aqaba nach Amman (ca. 4,5 h) dann mit dem Taxi zum anderen Busterminal und von dort mit dem naechsten Bus nach Madaba. Der Endstation der Reise. Von dort geht es dann morgen Nach zum Flughafen, der zwischen Amman und Madaba liegt.
Bemerkenswert an den Busfahrten waren vor allem zwei Dinge. Zum einen verschandeln die Jordanier sogar ihren Wuestenhighway mit Strassenschwellen! Nicht nur irgendwelche Sekundenschlafbrecher sondern richtige, auf fast Schrittgeschwindigkeit runterzwingende Strassenschwellen. Wo der Bus doch eh nur mit ca. 80 kmh auf dem fast leeren, schnur geraden Highway gefahren ist. So eine Zeitverschwendung. , dass es unglaublich.
Zum anderen wurden wir auf der Strecke Aqaba Amman mindestens 6 Mal von Polizeikontrollen aufgehalten. Wohlgemerkt nicht in irgendeinem Bus, sondern in einem JETT-Bus, einer Turistenlinie, die wohl besonders gut sein soll. Was die wollten, sie scheinen nur die Papiere der Busfahrerin geprueft zu haben bleibt unklar. Noch bemerkenswerter war dann die Kontrolle im Lokal-Bus von Amman nach Madaba. Da stieg der Polizist doch tatsaechlich ein und sammelte die ID-Cards der Lokals ein. Unsere Paesse haben ihn allerdings nicht interessiert. Ich muss schoen sagen, die spinnen die Jordanier. Und ich wollte eigentlich schon schreiben, dass die Jordanier da viel lockerer sind als die Syrer, bei denen man vom Ticketkauf am Schalter bis zum Betreten des Buses zig mal die Paesse vorzeigen muss. Aber immerhin wird man da dann nicht mitten in der Fahrt aufgehalten.
Anyway. Morgen also noch etwas Last-Minute-Sightseeing und dann eine laaaannnge Nacht bis der Flieger geht. Alhamdelela! (oder so. die Amerikanierinnen im Wadie meinten, dass koenne man immer sagen und hiesse sowas wie "so gott will". Ich glaub das jetzt mal.)
Salam
28 März 2010
Tag 17-18: Highlight
Merhaba liebe Leserschaft,
ich bin gerade unglaublich muede obwohl es noch nicht mal 10 ist, also werde ich auch nur kurz bloggen:
Das Wadi war fuer mich auf jeden Fall das Highlight der Reise. Wir leider etwas Pech mit dem Wetter, es hat immer wieder geregnet, die Sonne kam ueberhaupt nicht raus und es war deshalb im Wind sogar richtig kalt, aber positiv gesehen, war es war trotzdem ein tolles Erlebnis. Insbesondere die Nacht im Beduinen Camp, die friedvolle Stimmung am Lagerfeuer unglaubliche Ruhe, kein Autolaerm, keine Lautsprecher. Genial. Vielleicht werde ich doch noch zum Natururlauber. Das naechste Mal wuerde ich dafuer jedenfalls mehr Zeit einplanen.
Das Foto entstand dann am naechsten Morgen. Siehe da, auf einmal war da blauer Himmel und Sonnenschein.

Heute und morgen sind wir in Aqaba gelandet. Morgen gibt's einen entpannen Strandtag und dann ist der Urlaub auch schon fast wieder vorbei.
Chatrak
Nachtrag: In Madaba haben sie vorhin um 6 Uhr schon die Buergersteige hochgeklappt, deshalb kann ich noch ein wenig den Wadi Rum Post ergaenzen. Ein wesentliches Detail habe ich naemlich noch gar nicht erzaehlt. Ich erwaehnte ja, dass es richtig kalt war. Die netten Beduinenfuehrer, Machmud (schon wieder) war unserer und sein Bruder Ali der von 3 netten Amerikanerinnen, die derzeit in Cairo studieren, machten bei jeder Gelegenheit ein kleines (oder auch schon mal etwas groesseres) Feuerchen fuer uns, an dem wir uns etwas aufwaermen konnten. Und natuerlich packte Ali bei jeder dieser Gelegenheiten seine kleine Baby-Shisha aus und lies sie kreisen. Am Anfang des Tages erzaehlte er uns noch stolz, dass er frueher 3 Paeckchen Zigaretten am Tag geraucht hat, jetzt aber komplett damit aufgehoert hat und noch Shisha raucht. Ja, ja. Dafuer aber eine nach der anderen. Abends im Camp, als wir anderen schon total benebelt waren und jeder weitere Zug absolut undenkbar schien, rauchte Ali unverdrossen weiter. Um mitzuzaehlen, perforierte er die Silberfolie ueber dem Tabak in Buchstabenform. Er kam noch bis G. Lustiger kleiner Kerl, der Ali. Sein Onkel hat uebrigens angeblich schon koenigliche Hoheiten durchs Wadi gefuehrt. Aber warscheinlich sind die dort eh alle irgendwie miteinander verwandt.
So, das musste noch gesagt werden. Salam.
ich bin gerade unglaublich muede obwohl es noch nicht mal 10 ist, also werde ich auch nur kurz bloggen:
Das Wadi war fuer mich auf jeden Fall das Highlight der Reise. Wir leider etwas Pech mit dem Wetter, es hat immer wieder geregnet, die Sonne kam ueberhaupt nicht raus und es war deshalb im Wind sogar richtig kalt, aber positiv gesehen, war es war trotzdem ein tolles Erlebnis. Insbesondere die Nacht im Beduinen Camp, die friedvolle Stimmung am Lagerfeuer unglaubliche Ruhe, kein Autolaerm, keine Lautsprecher. Genial. Vielleicht werde ich doch noch zum Natururlauber. Das naechste Mal wuerde ich dafuer jedenfalls mehr Zeit einplanen.
Das Foto entstand dann am naechsten Morgen. Siehe da, auf einmal war da blauer Himmel und Sonnenschein.
Heute und morgen sind wir in Aqaba gelandet. Morgen gibt's einen entpannen Strandtag und dann ist der Urlaub auch schon fast wieder vorbei.
Chatrak
Nachtrag: In Madaba haben sie vorhin um 6 Uhr schon die Buergersteige hochgeklappt, deshalb kann ich noch ein wenig den Wadi Rum Post ergaenzen. Ein wesentliches Detail habe ich naemlich noch gar nicht erzaehlt. Ich erwaehnte ja, dass es richtig kalt war. Die netten Beduinenfuehrer, Machmud (schon wieder) war unserer und sein Bruder Ali der von 3 netten Amerikanerinnen, die derzeit in Cairo studieren, machten bei jeder Gelegenheit ein kleines (oder auch schon mal etwas groesseres) Feuerchen fuer uns, an dem wir uns etwas aufwaermen konnten. Und natuerlich packte Ali bei jeder dieser Gelegenheiten seine kleine Baby-Shisha aus und lies sie kreisen. Am Anfang des Tages erzaehlte er uns noch stolz, dass er frueher 3 Paeckchen Zigaretten am Tag geraucht hat, jetzt aber komplett damit aufgehoert hat und noch Shisha raucht. Ja, ja. Dafuer aber eine nach der anderen. Abends im Camp, als wir anderen schon total benebelt waren und jeder weitere Zug absolut undenkbar schien, rauchte Ali unverdrossen weiter. Um mitzuzaehlen, perforierte er die Silberfolie ueber dem Tabak in Buchstabenform. Er kam noch bis G. Lustiger kleiner Kerl, der Ali. Sein Onkel hat uebrigens angeblich schon koenigliche Hoheiten durchs Wadi gefuehrt. Aber warscheinlich sind die dort eh alle irgendwie miteinander verwandt.
So, das musste noch gesagt werden. Salam.
26 März 2010
Tag 15-16: Auf den Spuren von Indiana Jones
naja, vielleicht waren es nicht unbedingt Indis Spuren im Sand, denen wir gestern und heute durch das antike Petra gefolgt sind, aber immerhin, hier hat auch Harrison Ford schon gedreht:

Weil wir der grossartigen Stadt wenigstens annaehernd gerecht werden wollten, haben wir ihr gleich zwei Tage lang unsere volle Energie gewidmet. Vor allem gestern haben wir uns um halb 6 Uhr aus dem Bett gequaelt, um gleich um 6, wenn das Ticket Office aufmacht als eine der ersten durch den Siq, die lange und enge Schlucht zu laufen, an deren Ende sich dann das beruehmte Schatzhaus befindet. Es hat sich auch tatsaechlich gelohnt. Es war wirklich das einzige Mal, dass wir die Schlucht ohne Turistengruppen und ohne vorbeibretternde Pferdekutschen geniessen konnten.
Der Anblick der in den Fels gehauenen Fassaden ist dann tatsaechlich atemberaubend, vor allem, wenn man sich vorstellt, wie viel Stein die Nabataer abtragen mussten, um diese Bauwerke zu schaffen. Dazu kommen dann auch noch die tollen Felsformationen und die grandiosen Muster im Sandstein, in Schattierungen von blau, gelb, rot und weiss, die das ganze noch schoener machen. schon fein, dieses Petra!
Leider hat das Wetter wieder nicht so hundertprozentig mitgespielt. Haeufig hat sich die Sonne hinter Wolken versteckt und gerade wenn es dann auch noch windig wird, ist es ganz schoen frisch. Heute nachmittag hat es dann auch noch angefangen leicht zu regnen. Naja, wir hatten ja schon so unsere Erfahrungen gemacht und hatten unsere Fleecejacken immer griffbereit. Ein bisschen Leid taten uns allerdings die vielen anderen Turis, die in Flip Flops und Sommerkleidchen nicht nur versuchten durch das Geroell zu wandern, sondern dabei eben auch noch tiersch gefrohren haben muessen.
Wer uns kennt weiss, wir hatten unseren Spass. Morgen geht's weiter in die naechste Wueste. Hoffentlich haelt das Wetter da mal, was man sich davon verspricht. Ich moechte strahlenden Sonnenschein und bruehtende Hitze!
Salam
Nachtrag: Warum braucht man in Petra keine Wegmarkierungen nach dem Vorbild des Alpenvereins? Weil man sich im Zweifel einfach nach dem naechsten Bling-Verkaeufer umsehen muss und schon weiss man, wo der Weg lang geht. Unter Bling versteht der Autor hier all die "huebschen" Kettchen und all den haesslichen Krims Krams, den fleissige Haende in China fuer den turistischen Weltmarkt zusammenbasteln. Und ich haette fast noch so ein bronze Kamel gekauft :-)
Weil wir der grossartigen Stadt wenigstens annaehernd gerecht werden wollten, haben wir ihr gleich zwei Tage lang unsere volle Energie gewidmet. Vor allem gestern haben wir uns um halb 6 Uhr aus dem Bett gequaelt, um gleich um 6, wenn das Ticket Office aufmacht als eine der ersten durch den Siq, die lange und enge Schlucht zu laufen, an deren Ende sich dann das beruehmte Schatzhaus befindet. Es hat sich auch tatsaechlich gelohnt. Es war wirklich das einzige Mal, dass wir die Schlucht ohne Turistengruppen und ohne vorbeibretternde Pferdekutschen geniessen konnten.
Der Anblick der in den Fels gehauenen Fassaden ist dann tatsaechlich atemberaubend, vor allem, wenn man sich vorstellt, wie viel Stein die Nabataer abtragen mussten, um diese Bauwerke zu schaffen. Dazu kommen dann auch noch die tollen Felsformationen und die grandiosen Muster im Sandstein, in Schattierungen von blau, gelb, rot und weiss, die das ganze noch schoener machen. schon fein, dieses Petra!
Leider hat das Wetter wieder nicht so hundertprozentig mitgespielt. Haeufig hat sich die Sonne hinter Wolken versteckt und gerade wenn es dann auch noch windig wird, ist es ganz schoen frisch. Heute nachmittag hat es dann auch noch angefangen leicht zu regnen. Naja, wir hatten ja schon so unsere Erfahrungen gemacht und hatten unsere Fleecejacken immer griffbereit. Ein bisschen Leid taten uns allerdings die vielen anderen Turis, die in Flip Flops und Sommerkleidchen nicht nur versuchten durch das Geroell zu wandern, sondern dabei eben auch noch tiersch gefrohren haben muessen.
Wer uns kennt weiss, wir hatten unseren Spass. Morgen geht's weiter in die naechste Wueste. Hoffentlich haelt das Wetter da mal, was man sich davon verspricht. Ich moechte strahlenden Sonnenschein und bruehtende Hitze!
Salam
Nachtrag: Warum braucht man in Petra keine Wegmarkierungen nach dem Vorbild des Alpenvereins? Weil man sich im Zweifel einfach nach dem naechsten Bling-Verkaeufer umsehen muss und schon weiss man, wo der Weg lang geht. Unter Bling versteht der Autor hier all die "huebschen" Kettchen und all den haesslichen Krims Krams, den fleissige Haende in China fuer den turistischen Weltmarkt zusammenbasteln. Und ich haette fast noch so ein bronze Kamel gekauft :-)
25 März 2010
Zitat
Aus dem JO Magazine, issue 74 October 2009:
HEADLINES OF THE MONTH FROM AL DARB
"Isreali Tourists Steal 400,000 Towels Annually"
Not the first time. Have they no shame?
"Jordan's Exports to Israel Decline by 50 Percent"
That'll show 'em. They can take our land and water, but not the towels!
"Jordan Imports 1 Million Liters of Alcohol Annually"
It's to drown our sorrows over losing those towels.
Gefunden von Frl. ts heute in der Hotellobby in Petra.
Ist es nicht herrlich. Anti-Israel-Propaganda der lustigen Sorte. Jetzt nicht falsch verstehen, die Propaganda an sich ist natuerlich hoechst verwerflich, aber die Art und Weise wie hier die Animositaeten auf's Korn genommen werden, ringen einem einfach zwangslaeufig ein Lachen ab!
Oder?
HEADLINES OF THE MONTH FROM AL DARB
"Isreali Tourists Steal 400,000 Towels Annually"
Not the first time. Have they no shame?
"Jordan's Exports to Israel Decline by 50 Percent"
That'll show 'em. They can take our land and water, but not the towels!
"Jordan Imports 1 Million Liters of Alcohol Annually"
It's to drown our sorrows over losing those towels.
Gefunden von Frl. ts heute in der Hotellobby in Petra.
Ist es nicht herrlich. Anti-Israel-Propaganda der lustigen Sorte. Jetzt nicht falsch verstehen, die Propaganda an sich ist natuerlich hoechst verwerflich, aber die Art und Weise wie hier die Animositaeten auf's Korn genommen werden, ringen einem einfach zwangslaeufig ein Lachen ab!
Oder?
24 März 2010
Tag 14: Petra
Wir sind heute wider in der Wueste angekommen, in Petra. Ab morgen wollen wir 2 Tage die Staetten besuchen.
Aber was muss ich da gerade im Wetterbericht lesen?
Kachelmann sagt es wird nachmittags regnen! Ich hoffe mal dass er aufgrund seiner andern Probleme gerade keine Zeit fuer akurate Wetteranalysen hat und sich irrt!
Der Reisefuehrer sagt, dass das Tal bei Regen manmal geschlossen wird!!!! Hoffen wir das Beste.
Salam
Aber was muss ich da gerade im Wetterbericht lesen?
Kachelmann sagt es wird nachmittags regnen! Ich hoffe mal dass er aufgrund seiner andern Probleme gerade keine Zeit fuer akurate Wetteranalysen hat und sich irrt!
Der Reisefuehrer sagt, dass das Tal bei Regen manmal geschlossen wird!!!! Hoffen wir das Beste.
Salam
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