28 Februar 2010

Reisevorbereitungen

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Reiselektüre: Check!

Die Reiseführer besitze ich ja schon seit langem und es gibt keine Fahrt im MVV ohne den Reise-Know-How für Syrien in meinen Händen. Zur Zeit lerne ich das wichtigste über die politische Situation, nachdem ich die Geschichte von der Steinzeit bis zum 1. Weltkrieg erfolgreich hinter mich gebracht habe.

Erst seit kurzem befindet sich auch die seichtere Ausgleichslektüre in meinem Besitz:
Ich habe mich für "Die Attentäterin" von Yasmina Khadra entschieden. Der Klappentext liest sich so:

Amin Jaafie ist Chirurg in einem Krankenhaus in Tel Aviv. Er erhält die schreckliche Nachricht, dass seine Frau bei einem Attentat ums Leben kam. Nicht genug damit - seine Frau soll diesen Anschlag selbst verübt haben. Das kann Jaafie unmöglich glauben. Gegen alle Ratschläge seiner Freunde macht er sich auf die Suche nach den Motiven und Hintergründen des Verbrechens. Dabei gerät er immer tiefer in die Verstrickungen einer tödlichen Feindschaft.

Das Buch spielt zwar weder in Syrien noch in Jordanien, aber ich habe gelernt, das die Syrer sowieso am liebsten einen panarabischen Staat gründen würden und außerdem ist die Thematik eben in der gesamten Region aktuell. Die Kritiken sind jedenfalls gut.

Shampoo, Sonnencreme, Zahnbürste und Zahnpasta sind seit Samstag ebenfalls besorgt (immerhin gab's 9fach Payback-Punkte).

Noch 11 Tage bis zur Reise. Schön langsam könnte ich über's packen nachdenken...

Guats Nächtle

11 Februar 2010

Tiefschnee

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wow, das war nett. Ich bin in diesem Winter ja schon häufig im Schnee gelaufen, aber noch nie war er so frisch und so tief. Aber es war auch selten so schön und so friedlich.

Natürlich trifft man bei jedem Wetter und zu jeder Tageszeit ein paar andere einsame Jogger im Ostpark. Aber das stört nicht den Gesamteindruck, sondern bestärkt ihn eher noch. Wenn man da so durch die helle Nacht läuft und den Blick über die weiten schneebedeckten Wiesen schweifen lässt vergisst man glatt die ganze Anstrengung.

Das heißt, beinahe vergisst man die. Oder für eine gewisse Zeit. Auf dem Rückweg fängt der Schnee im Gesicht plötzlich an zu stören, und der Tiefschnee unter den Füßen ist auch nicht mehr lustig sondern lästig und anstrengen.

Jedenfalls war ich nach einer abendlichen Laufsession selten so geschlaucht wie heute. Ich kann beim tippen kaum noch die Augen aufhalten. Aber ich will wenigstens noch das hübsche Laufbild posten. Soviel Zeit muss noch sein. Wenn man genau hinschaut, erkennt man noch ein bisschen Eis und Schnee auf der Mütze und am chicen Multifunktions-Buff.



So jetzt ab ins Bettchen.

Guats Nächtle

10 Februar 2010

HawthoRNe

Reaktionen: 
ich war gewillt, dieser neuen Mediziner-Serie eine faire Chance zu geben. Wie ich generell gewillt bin neuen Serien mehrere Episoden Zeit zu geben, bevor ich mir ein Urteil erlaube.

Aber diese Serie werde ich ab heute definitiv aus dem TV-Kalender streichen. Einige der Charaktere mögen ja ganz witzig sein, insbesondere die glücklose Geschichte zwischen dem Pfleger und der sexy Schwester. Aber diese Hauptfigur ist einfach nicht zu ertragen. Frau Smith hin oder her, aber diese Schwester weiß grundsätzlich alles besser, stellt auch in den verzwicktesten Fällen die richtigen Diagnosen, im Gegensatz zu den anscheinend völlig unfähigen Ärzten in ihrem Umfeld und letzte Woche rettete sie auch noch den bereits für tot erklärten Patienten, weil nur sie die Paddles nochmal aufladen lässt und den letzten lebensrettenden Stromstoß gibt.

Berühmte Hauptdarstellerin in one woman show hätte ja funktionieren können, aber diese Drehbuchschreiber gehören gefeuert und aus Hollywood verbannt. Auf Lebenszeit!

Zum Glück wird der Sendeplatz schon im März von einer anderen neuen US-Serie übernommen. The Good Wife, die neue Serien von Schwester Carol Hathaway alias Julianna Margulies. Nachdem was man so hört, scheint diese Serie vielversprechender zu werden.

Dann kommt auch Grey's Anatomy zurück. Vielleicht wird der gute alte Pro7 Serienmittwoch dann wieder das was er mal war.

Guats Nächtle

05 Februar 2010

Scheiß Ende einer scheiß Woche

Reaktionen: 
Eigentlich wollte ich am Ende einer bescheuerten Arbeitswoche mit zwei dämlichen Jahresabschlüssen, Differenzen in der OLAP-Datenbank, SAP-Performance-Problemen, nervenden Anrufen von Kollegen (die man immer freundlich zuvorkommend bearbeiten muss, weil man als Controller ja serviceorientierter Dienstleister ist) ... den ganzen dummen Arbeitskram einfach hinter mir lassen.

Mit der Aussicht, mit einem gepflegten Tempolauf das Hirn frei zu pusten und so das Wochenende einzuläuten habe ich sogar den heute besonders lauten Schweinehund besiegt und mich zum Laufen aufgerafft.

Und dann, nach einer Dreiviertelstunde Lauf und auf dem besten Weg zu neuen Bestzeiten muss es passieren. Nicht beim Laufen. Neeeiiin. Beim Stretchen an der roten Ampel. Weil ich wieder nicht still stehen konnte. Und unkonzentriert war.

Hab ich mir doch tatsächlich das scheiß Knie verdreht.

Dann war's definitiv vorbei mit Laufen. Stattdessen bin ich nach Hause gehumpelt. Oder besser zur Bushaltestelle, weil ich unterwegs dann auch noch fast erfroren wäre und das Knie zunehmend mehr schmerzte. Zu Hause angekommen hüpfte ich dann die sechs Stockwerke Treppe auf einem Bein nach oben, weil Bein anwinkeln definitiv keine Option mehr war.

Die Scheiß Woche hat also einen würdig beschissenen Abschluss gefunden. Ganz toll!
Jetzt wird sich zeigen, wie gut die Wundermittelchen, die ich zu Hause habe tatsächlich sind und ob ich mich morgen noch bewegen kann. Oder ob ich in meiner Dachgeschosswohnung gefangen bin, weil die Treppe in Zukunft ein unüberwindliches Hindernis darstellt.

So. Ich warte auf Mitleidsbekundungen. :-)

Guats Nächtle!