24 Februar 2015

Woche 5: Langsam aber stetig.

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Das blöde an so einem wöchentlichen Rhythmus ist, dass man das Posten viel leichter verbummeln kann. Andererseits, habe ich nie versprochen immer montags zu bloggen, also bin ich eigentlich noch voll in der Zeit.

Nun, der Titel des Posts lässt es erahnen, es ist auch diese Woche nicht so viel passiert, aber ich spiele nach wie vor jeden Tag. Ich habe ein wenig in die nächsten Kapitel rein gelesen, das schreckliche F-Dur steht an, aber auch das ist an sich für sich kein Problem, "Luftwechsel" sollen geübt werden, damit meint Justin, dass die Finger in der Luft in Position gehen und dann alle gleichzeitig gesetzt werden. Das ist irgendwie kompliziert, weil man zu viel darüber nachdenkt, aber sicher sehr nützlich. Rhythmisch stehen Triolen auf dem Plan. Dabei besteht im Viervierteltakt jedes Viertel aus drei Schlägen, statt aus zwei. Man zählt Ein-er-lei Zwei-er-lei.... statt Eins-und-Zwei-und..... Anscheinend ist das eine wichtige Schlagart für Bluesgitarristen. Nun bin ich mit den amerikanischen Bluesklassikern nicht so vertraut, also hat mich die Playlist in Stufe 6 noch nicht so sehr fasziniert, aber die ersten Versuche sind trotzdem ganz spannend.

Mehr Spass als die trockenen Übungen macht natürlich das Spielen. Das schöne dabei ist, dass das viele Wiederholen doch Früchte trägt. Es geht viel flüssiger und die Akkorde kommen immer mehr wie von selbst. So muss das sein. Wenn man nicht mehr bei jedem Griffwechsel auf das Griffbrett schauen muss hat man auch viel mehr Zeit, um den Text oder den nächsten Akkord zu lesen.

Die neuen Lieder der Woche waren "Mrs. Robinson" natürlich von Simon & Garfunkel und "Little Lion Man" von Mumford and Sons. Vor letzterem hatte ich etwas Angst, weil es sehr schnell geschlagen werden muss, aber es klingt erstaunlich gut und macht richtig Spass. In der Sidebar habe ich übrigens eine Liederliste erstellt, dort werden die Lieder ergänzt, an denen ich gerade "arbeite".

Guats Nächtle

16 Februar 2015

Tag 24-28 oder auch Woche 4

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Ich habe mich für eine Änderung des Postingrhythmuses entschieden. Zum einen, weil es ziemlich anstrengend war, sich nachts noch dazu zu motivieren das Notebook anzuschalten und was zu schreiben. Zum anderen, weil ich ganz massiv das Gefühl hatte mich zu wiederholen, denn jeder Tag der letzten war ziemlich genau gleich. Viel unterwegs gewesen, müde nach Hause gekommen und dann unmotiviert ein bisschen im Liederbuch geblättert und ein paar Durchgänge gespielt. Jeden Tag, außer Samstag, weil ich am Wochenende in der Heimat war.

Ein paar Sachen gibt es zu berichten: Ich habe mich an "How Bizarre" von OMC und "Hey Ya! von Outcast versucht. Beides keine klassischen Gitarrenstücke, aber es klingt doch erstaunlich richtig. Vor allem haben diese beiden Lieder einen etwas anderen Schlagrhythmus und das macht das spielen interessanter. Die alten Stücke klappen mal so mal so. Je nach Lust, Laune und vor allem Konzentration. Ich sollte vor allem versuchen, Text und Akkorde auswendig zu lernen. Das schwierig ist nämlich das Multitasking - während ich versuche den Text zu lesen und mich vielleicht sogar an die Melodie erinnere muss ich schon wissen, welche Akkord gleich als nächstes kommen wird, um mich auf das umgreifen vorzubereiten. Und bei all dem sollte die Schlaghand im Takt bleiben undnur die relevanten Bassseiten spielen und die Greifhand sollte möglichst ohne hinzugucken die richtigen Saiten sauber drücken.Vielleicht würde auswendig lernen hier ein wenig Komplexität rausnehmen.

Ansonsten hänge ich immer noch in Kapitel vier fest. Ich habe mal ein wenig in Kapitel fünf geblättert und festgestellt, dass da nur recht wenige interessante Lieder auf mich warten. Es gibt auch nur drei neue Akkorde A7, D7 und E7, die vor allem durch weglassen funktionieren. Wenn ich das richtig sehe, geht es im fünften Kapitel wieder viel um Rhythmus. Zeit mich darauf einzulassen hatte ich allerdings noch nicht.

Soweit so gut. Die Zusammenfassung von Woche fünf folgt dann .... nächste Woche

Guats Nächtle.


10 Februar 2015

Tag 23: Noch so ein Tag

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Gut, dass ich beim Üben mehr Disziplin an den Tag lege als beim Bloggen. Drei Tage am Stück nachholen müssen erzeugt doch ein etwas schlechtes Gewissen..

Aber, um mich zu wiederholen, es ist halt so wenig Zeit. Trotzdem wieder ein paar Akkorde gespielt, keine Bäume ausgerissen, aber auf die obligatorischen fünfzehn Minuten bin ich bestimmt gekommen.

Guats Nächtle

Tag 22: So wenig Zeit

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und wenn die Zeit auch noch so knapp ist, a bisserl was geht immer. Ich habe mich ein wenig der Rhythmusgitarrenlektion aus Stufe vier gewidmet und natürlich ein paar Akkorde geübt. nicht viel, aber eben besser als nichts.

Guats Nächtle

Tag 21: Kaffekränzchen

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Aufgrund des Kaffeekränzchens am Nachmittag beschränkte sich das üben heute auf das Wesentliche: Ein paar Durchgänge der Lieblingslieder: Mad World, What's Up, Baby One more Time....

Der Grund: Das Patenkind hatte sich angemeldet. Und in der Tat, M war noch keine 30 Minuten da, da fragt das Kind mit großen Augen "Onkel Tarre spielt?" Ich gebe zu ich brauchte bis zum dritten Anlauf, um Ihn zu verstehen aber dann habe ich ihm natürlich die Tarre gezeigt. Wir haben dann ein wenig versucht die Seiten zu spielen und ich habe versucht ihm zu zeigen, dass der Klang sich verändert, wenn man die Seiten drückt. Aber das war wohl doch noch ein wenig zu viel ihn. Am Ende hat er aber enthusiastisch auf die Seiten getrommelt und mit "Lalalalalalalalaala" die Gäste unterhalten. Schöne Sache das.

Als es damit gut war, hat er ebenso enthusiastisch bestimmt, dass die Tarre jetzt weggeräumt werden muss und zwar in die Hülle, und die Hülle muss richtig zu sein und wieder in die Ecke wo sie hingehört.

Das war dann wohl ein unmißverstänliches Zeichen, dass ich nicht weiter spielen sollte.

Guats Nächtle.

08 Februar 2015

Tag 20: Blindflüge

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Auf Dauer gesehen wäre es natürlich äußerst hilfreich die Akkorde blind greifen zu können. Dann kann ich vielleicht auch irgendwann gleichzeitig greifen, spielen, lesen und singen. Ganz schön komplex, dieses Gitarre spielen.

Da heute der Wintersport erst relativ spät losging, die deutschen Fed Cup Tennismädels auch erst nach zwölf mit ihren ersten Einzeln starteten und Fräulein ts bei Bee vorbei guckte, hatte ich wider Erwarten ziemlich viel Zeit zum spielen.

Ich habe also wieder meine Akkorde geübt und langsam verliert auch das schreckliche Fmaj7 seinen Schrecken. Danach habe ich fleißig meine Lieder gespielt. Leider alles noch nicht präsentabel, aber hin und wieder klingen einzelne Passagen schon ganz nett. Manche Abschnitte gehen auch schon fast blind. "Fast blind" heißt in dem Zusammenhang, dass ich mehrere Akkorde hintereinander mehr oder weniger, also fast richtig gespielt habe. Das zeigt mir, dass ich auf einem ganz guten Weg zu sein scheine.

Zur Verbreiterung des Repertoires habe ich heute auch noch angefangen einen Taylor Swift Song zu üben. Ich muss sagen, das Fräulein Swift ist ganz schon fies. Während die vielen anderen Lieder sich bislang auf ein bis zwei Akkordfolgen beschränken und die regelmäßig wiederholen, ist bei "Back to December" alles immer anders. Und dann liegt da auch noch immer so viel Text über den Akkorden. Nun gut, es ist sicher kein Teufelswerk, aber irgendwo zwischen Strophe, Prechorus und Chorus verliere ich immer den Faden, bis ich es überhaupt erst in Erwägung ziehe die Bridge zu lernen, wird es noch etwas dauern. Helfen würde es natürlich, wenn ich das Lied ein wenig besser kennen würde, aber Fräulein Swift gehört wohl zu den wenigen Künstlern, die etwas gegen Spotify haben, bzw. die sich mit Spotify noch nicht auf einen Deal einigen konnten.



Übrigens hatte Justin beim Aufnehmen des Songs anscheinend keinen besonders guten Tag. Auch ihm war die Akkordfolge wohl etwas zu kompliziert, so dass er mehrmals beim Vorspielen die falschen Akkorde angesagt hat. Etwas verwirrend ist das schon. Und den anderen Song den ich heute lernen wollte, "Litte Lion Man" von Mumford and Sons hat er doch tatsächlich noch gar nicht aufgenommen. Ich bin also zum ersten mal ein ganz klein wenig enttäuscht und fühle mich etwas von Justin im Stich gelassen. Alternative Gitarrenlehrer, die das Lied ebenfalls aufgenommen haben, sind einfach nicht mal halb so gut wie er. Nun, das Lied scheint sowieso sehr schwer zu sein. Bleibe ich also erstmal bei Taylor und ihren Trennungsschmerzen.

Guats Nächtle.

07 Februar 2015

Tag 19: Waiting for.....Frl. ts

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Zwischen Wohnung aufräumen und Bad putzen habe ich tatsächlich ein paar Minuten Zeit zum üben gefunden. 

Stufe 4 ist jetzt schon ganz schön komplex. Einige Akkorde, die man üben kann, einige davon auch schon recht schwierig und ganz schön viele Lieder an denen ich mich inzwischen probiere. Werde hier wohl eine Weile ausharren und das bislang gelernte festigen, bevor ich mich weiter zur nächsten Stufe wage. 

Guats Nächtle

06 Februar 2015

Tag 18: Klimper, klimper

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heute nur ein bisschen vor mich hin geklimpert. Weil die Zeit knapp war und ich müde war vom Sport und ich aufräumen musste, weil ich am Wochenende Besuch im Fuchsbau bekomme.

Also ja, ich hatte die Gitarre in der Hand, ich habe ein paar Akkorde und Fingerübungen geübt und ein paar meiner Liedchen mehr schlecht als recht gespielt. Aber Justin wäre heute wohl nicht zufrieden mit mir gewesen.

Guats Nächtle

05 Februar 2015

Tag 17: Ein guter Tag

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Heute war ein guter Tag bzw. Abend. War mit den Kollegen zum Fußballgucken verabredet und der FCA hat gewonnen! Meine Kollegen fanden das nicht so toll, aber das ist ja mein Blog.

Noch besser war allerdings, dass ich vor und nach dem Spiel ein wenig üben konnte und eigentlich alles ganz gut geklappt hat. Insbesondere war ich höchst zufrieden mit einigen Durchgängen von "Mad World".

So zufrieden sogar, dass ich mich am Ende noch an "What's up" von den 4 Non Blondes versucht habe. Einfache Akkorde, aber das strumming pattern ist ein bisschen komplexer.



Langsam wird es schwierig all die schönen Lieder regelmäßig zu üben. Britney hatte ich heute glatt schon wieder vergessen. Naja, man braucht eben immer ein wenig Abwechslung.

Guats Nächtle




04 Februar 2015

Tag 16: Song des Tages

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ist heute ein Akkustikgitarrenklassiker: "Baby One More Time" von Britney Spears oder wahlweise auch von Travis. Die Bridge geht überhaupt NOCH gar nicht, aber der Rest spielt sich ganz schön.

Noch eine nette Eigenschaft des guten Justin, die ich noch gar nicht erwähnt habe, ist übrigens die, dass er absolut uneitel zu sein scheint. Er ist Gitarrist und kein Sänger, trotzdem singt er alle Lieder immer schön vor. Aber manchmal, aber nur manchmal, zum Beispiel bei diesem Lied, ist das alles so herrlich schief, dass ich mich ernsthaft frage, ob ich so ein Video ins Netz gestellt hätte. War das wirklich der beste Take von allen? Egal, es geht ja ums Gitarre spielen und kleine Unperfektheiten machen ja nur sympatisch (Vielleicht gilt das ja auch für meine Rechtschreibfehler und die katastrophale Kommasetzung :-))




Guats Nächtle.

Tag 15: Hab ich doch glatt vergessen zu posten

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dabei hatte ich mich noch so darüber gefreut, dass ich beim Üben das kleine Liedchen "Mad World" von Gary Jules im Buch gefunden habe. So schön.



 Guats Nächtle

01 Februar 2015

Tag 14: Zwei Wochen Zwischenfazit

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Ich hatte heute keine richtige Lust zum Spielen, aber habe mal einen Blick nach vorne ins vierte Kapitel gewagt. Ein paar Akkorde probiert. Das musste für heute reichen.

Heute sind dann auch die ersten zwei Wochen vorbei. Zeit für ein kleines Zwischenfazit:

- Bislang kannte ich exakt zwei Akkorde auswendig. Inzwischen sind es durch den Kurs immerhin schon zwölf geworden. Heute kamen G7, C7, Fmaj7 und B7 dazu. Dass es Major-Akkorde gibt, wusste ich vorher übrigens auch nicht.

- Bislang habe ich immer gezupft. Schlagen habe ich nie gelernt und irgendwie klang es immer komisch und ich habe es nie gemacht. Jetzt habe ich schon ein paar unterschiedliche Patterns ausprobiert und finde es klingt OK.

-  Langsam beginnen sich meine Finger automatischer zu bewegen. Klingt komisch ist aber so. Wäre auch deprimierend, wenn die Akkordwechsel überhaupt nichts bringen würden.

- Der Kurs von justinguitar.com ist uneingeschränkt empfehlenswert, weil gut erklärt, witzig gemacht und abwechslungsreich. Es geht langsam genug voran, aber enthält genügend kleine Tipps, die man sich schon mal für später merkt, oder einzubauen beginnt, wenn das langsam gut genug klappt.

Die weiteren Punkte habe ich gerade vergessen, aber das sind ja schon ein paar.

Guats Nächtle


Tag 13: Ich wär dann soweit

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Ich finde es wäre Zeit für einen kleinen Übernacht-Leistungsschub. In irgendeinem der vielen Videos, die ich in den letzten Tagen geguckt habe, meine Justin, dass man nicht aufhören soll, und immer weiter üben miss und irgendwann setzt man dann wieder zu seinen Akkordwechseln an und alles flutscht wie von alleine (frei übersetzt).

Nun, ich wär dann soweit. Wenn ich dann morgen bitte plötzlich blind greifen könnte und die Schlaghand auch einfach immer im Takt bliebe. Das wäre nett.

In der Zwischenzeit habe ich außerdem einen ersten Gig angeboten bekommen. Mein Patenkind (2,5 J) möchte mich spielen hören. Ich weiß noch nicht, ob ich mich mit meinen acht stümperhaften Akkorden schon in die Öffentlichkeit trauen kann. Wahrscheinlich rennt M nach den ersten Tönen schreiend davon. Oder es übertrommelt einfach alles was ich spiele. Das wäre dann wohl der Idealfall :-)

Guats Nächtle.