13 Oktober 2009

Das "Perfekte" Controller Dinner

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Fand schon letzte Woche statt, denn der Fox hatte einen runden Geburtstag und lud zu diesem Anlass seine 7 Controller Kollegen zum Essen.

Dabei legte ich mir die Latte selbst recht hoch, denn die Einladung überschrieb ich mit den Worten "Das Perfekte Controller-Dinner". Das heißt schöne Tisch-Deko und 3 Gänge für insgesamt 8 Personen in meinem kleinen Fuchsbau. Es gab Brät-Pfannkuchen an Rukula mit gerösteten Körnern und Balsamico-Dressing. Dann gefüllte Schweinelendchen mit Spätzle und Bohnen-Speck-Röllchen und zum Nachtisch Mango-Heidelbeer-Creme und Geburtstagskuchen.

Nun. Das Essen war tatsächlich recht nett. Allerdings auch recht stressig. Es gab nur ein paar kleinere Unfälle. Während dem Soßepürieren sind die Spätzle angebrannt, aber nur die unterste Schicht, konnte also noch genügend röstaromenfreie retten, um die Teller voll zu bekommen. Als ich den Pürierstab eilig aus dem Schrank zog kam mir die Kiste mit allerlei sonstigem Küchengerät entgegen geflogen. Die Kollegen nahmen das Gescheppere zum Anlass mal zu fragen, ob ich den Hilfe bräuchte. Das Fleisch war weniger trocken als das letzte Mal. Ich hatte wieder Endstücke, die sowieso trockener sind, deshalb hoffe ich, dass der Rest noch saftig war. Auf den Punkt ist allerdings trotzdem anders. Die Bohnenröllchen sind jedenfalls gut gelungen. Die Pfannkuchen waren dieses Mal viel dünner als beim Probemenü und die Füllung etwas dezenter. Die Rukola Blättchen aus dem heimischen Garten machten sich als Salatdekoration auch besser als der Feldsalat. Die Mango-Creme kam als Nachtisch bei meinen Kollegen sehr gut an. Ich habe die doppelte Menge gemacht und die Schüssel wurde komplett leergeschleckt. Außerdem gab's ja noch die Kuchenreste von zu Hause, die auch gut dezimiert waren. Mengentechnisch war's auf jeden Fall mehr als ausreichend. Habe noch Baguette als Magenfüller gekauft und die Fleischmenge war auch fast doppelt so groß wie beim Probeessen.

Ergo. Ich fand's gelungen. Die Kollegen haben keine Punkte vergeben, aber sie haben alle behauptet, dass es sehr lecker gewesen sei. Zu meinen Gunsten nehme ich jetzt einfach an, dass sie das nicht nur aus Höflichkeit gesagt haben.

Die Geschirrtürme stapelten sich noch eine Weile in meiner Küche, da ich erstmal keine Lust hatte mich des Chaos anzunehmen. Die Wohnung war dann auch gerade rechtzeitig wieder aufgeräumt, um am Samstag wieder verwüstet zu werden.

Aber das ist eine andere Geschichte und die erzähle ich ein andermal.

Guats Nächtle

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