22 Mai 2010

ich könnt' ja mal wieder

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ne Kleinigkeit schreiben. Während die Welt den Bayern beim verlieren zu schaut, habe ich nämlich gerade nix besseres zu tun.

Nun, hoffentlich hat sich niemand Sorgen gemacht. Immerhin schrieb ich im letzten Post noch davon, dass wir in Kürze das Flugzeug in die Heimat besteigen würden. Nun wir haben das auch gemacht und sind auch tatsächlich pünktlich am ersten April wieder in München angekommen. Nach einem langen Tag und einer langen Nacht, zunächst in der Hotel-"Lobby" und dann an diversen Flughäfen und Flugzeugen. Ich sag's Euch, ich bin zu alt für sowas. Ich erinnere mich auch noch, dass es bei Ankunft in München tatsächlich geschneit hat. Die Kombination aus schlafloser Nacht und Münchner Schmuddelwetter hat dann auch dazu geführt, dass ich gleich mal wieder ein wenig erkältet war.

Schluss damit. Zurück in D hatte ich auf jedenfall einfach keine Lust mich vor das Fuchsbaby zu setzten und zu bloggen. Nicht , dass seit dem nichts passiert wäre oder es nichts zu berichten gab. Ich hatte nur eben einfach keine Lust.

Was mich jetzt antreibt, ist vor allem das nahende Finale des großen European Song Contests mit unserer Lena. Mein Lieblingssong für Oslo wäre ja nach wie vor Dursti mit seinem Stalker gewesen. Aber er hat es ja nicht ins USFO Finale geschafft. Im Internet Café in Damaskus konnte ich ja leider nur erfahren, dass zum Glück die süße Lena und nicht die, für meinen Geschmack leider etwas zu konventionelle und daher langweile Jennifer das Finale gewonnen hat. Dort hat die Leitung allerdings nicht gereicht um das Video vom Siegertitel zu sehen (nicht, dass ich es nicht versucht hätte). Wieder zu Hause habe ich allerdings als aller erstes die Aufzeichnung des Finales angeschmissen, um während des Auspackens gleich alle Auftritte zu sehen und mir eine fundierte Meinung zu bilden. Fazit: Ich war zufrieden mit dem Ausgang des Finales.

Seit dem bin ich also im Lena- und Eurovisionsfieber und besuche regelmäßig die Fachseiten, verfolge also die Entwicklung der Wettquoten bei William Hill Bookmakers (aber Vorsicht, wetten kann süchtig machen), lese die Posts auf Feddersens Grand-Prix Blog und verschlinge die Nachrichten über die Grand-Prix-Starter auf ESC-Today.

Ich habe auch fast alle Titel mal gehört und bin von den wenigsten beeindruckt. Mein Lieblingslied (neben Lena natürlich) ist der belgische Beitrag, in dem ein junger Mann mit seiner Gitarre eben genau davon singt, nämlich von sich und seinem Instrument. Ein hübsches kleines Liedchen, dass ich gerne auch im Radio hören würde. Leider hat es wohl nicht die geringste Siegchance. Zum einen glaube sogar ich, dass es wohl einfach ein zu kleines ruhiges Liedchen ist und zum anderen bestätigen auch die erwähnten Foren, Wettquoten und Fanabstimmungen, dass Belgien, wenn es denn überhaupt ins Finale kommt, bestenfalls im geschlagenen Feld landen wird. Wir werden sehen. Ich dürcke dem lieben Tom Dice jedenfalls die Daumen.

Wenn ich mich richtig erinnere ist der gute auch ein Casting Show Gewinner. Überhaupt kann man fast davon ausgehen, dass, wenn da ein einzelner Performer auf der Bühne steht, dieser Sänger oder diese Sängerin mit Sicherheit an einer lokalen Variante von DSDS oder X-Factor teilgenommen hat und seit dem auf seinem oder ihrem Heimatmarkt erfolgreich Musik vertreibt. Jedenfalls kam es mir beim lesen der Vorstellungsseiten auf ESC-Today so vor.

Auch wenn Lena übrigens hoch gehandelt wird, Favoritin ist übrigens Safura aus Azerbaijan. Mich hat das Lied jetzt nicht gerade umgehauen, aber es hat schon irgendwas, ist unter den zur Auswahl stehenden Songs sicherlich eins der besten und im Gegensatz zu Lena ist Safura die letzten Wochen quer durch Europa getourt und hat recht erfolgreich die Werbetrommel gerührt. In den Wettquoten ist Azerbaijan in den letzten Wochen jedenfalls auf und davongezogen.

Außerdem oben dabei ist Israel mit einer sogenannten Powerballade, der ich zu Anfang auch nichts abgewinnen konnte. Je öfter ich es allerdings höre, desto besser finde ich das Liedchen und die Melodie ist definitiv recht catchy. Die Dänen sind meiner bescheidenen Meinung nach extrem überbewertet. Extrem langweiliger Europop, ein Männchen und ein Weibchen laufen aufeinander zu, schmachten sich an, singen von ihrer Liebe, dazu ein bisschen RnB-Pop und Lichtermeere. Nix für mich. Dann lieber die süße kleine blonde Schwedin, ebenfalls mit Gitarre. Nettes Mädel, netter Beitrag.

Die anderen Lieder hab ich schon wieder vergessen, aber so steigt die Spannung für's Finale nächste Woche wieder ein wenig.

Heute war übrigens Lena's erste Probe auf der Osloer Bühne. Sie sei von zahlreichen Fans empfangen worden und ist überhaupt recht populär dort. Ich bin mal gespannt was da auf uns zu kommt.

Schönen Feiertag Euch!

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