12 November 2015

Tag 5 & 6: Neue Bekanntschaften

Reaktionen: 

Oi,

Der Abstecher nach São João del Rei hat sich definitiv gelohnt. So schön diese UNESCO geschützten Touristenstädtchen  auch sind, die echte Welt ist hält doch was anderes. Man merkt der Stadt ein, dass sie trotz der schönen kolonialen Häuserzeilen vom Tourismus ziemlich links liegen gelassen wird, statt leeren Souvenirgeschäften findet man dort eben belebte Alltagsläden in der Altstadt. Außerdem ist es eine Universitätsstadt und auch das macht sich in der Atmosphäre bemerkbar.

Trotzdem habe aber natürlich auch ich den obligatorischen Abstecher in die touristische Nachbarstadt Tiradentes gemacht. Sehr hübsch, aber aus oben genannten Gründen eben anders. Witzigerweise lief mir dort als ich gerade aus dem Bus gestiegen war ein bekanntes Gesicht über den Weg. Wir waren in der Nacht zuvor im selben Bus angekommen und haben gemeinsam gerätselt wie wie in unsere jeweiligen Hotels kommen. Paul und ich haben Tiradentes dann gemeinsam besichtigt und uns auch am abend in São João zum essen getroffen. Übrigens hat eines der interessanteren Museen in Tira natürlich dienstags zu. Das weiß keiner, auch keine Touristeninformation, aber wir haben es herausgefunden.

Später am Busbahnhof, als ich mir gerade ein gemütliches Plätzchen suchen wollte, um auf den Nachtbus nach São Paulo zu warten, saß da Marcella. Mit ihr bin ich in Ouro Preto angekommen und auch wir beide haben gemeinsam die Karte studiert und den Weg in unsere Hotels gesucht. Paul, Marcella und ich haben uns dann gemeinsam die Wartezeit verkürzt bis dann mein Bus kam und ich lebwohl sagen musste.

Aber heute habe ich ja neue Freunde gefundenen. 11 an der Zahl und meine Reisegruppe für die nächsten Tage. Dummerweise habe wir uns morgens verpasst, aber zum Abendessen hats dann geklappt. São Paulo habe ich dann in der Zwischenzeit doch alleine besichtigt und ich muss sagen, ich kann verstehen, dass die stadt einerseits als hässliches Monstrum beschrieben wird, andererseits aber auch als spannende Kultur- und Gastronomiehauptstadt, Schmelztiegel und Stadt voller Gegensätze. Ich fand das kleine bisschen, dass ich sehen konnte sehr faszinierend. Aber natürlich hat's für den Blick über die Stadt nicht mehr gereicht. Als ich am früher mal höchsten hochhaus außerhalb der USA ankam, war die Öffnungszeit natürlich um 10 Minuten vorbei.

Morgen gehts weiter ins Pantanal. Also sollte ich jetzt echt schlafen gehen.

Boa noite.

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