06 Juli 2008

Wie schön!

Reaktionen: 
Ach, was war das wieder für ein Fest. Das ganze Wochenende meine ich, nicht nur das Altstadtfest an sich. So viele nette Menschen auf einen Haufen, so viele bekannte Gesichter und soviel Nostalgie-Feeling. Auch das von paule heraufbeschworene Bloggertreffen fand erfreulicherweise statt. Grad sche war's.

Garniert wurde das ganze durch Kaiserwetter an allen drei Tagen, sogar des nächtens am Fest war es ungewohnt trocken und gar net so kalt wie sonst. Das Katerfrühstück am Samstag wurde spendiert von der Uni und in Buffetform im idyllischen Kreuzgang der Aula zu den Klängen der Dixielandband der Uni gereicht. Das Bier im Mahr's (mit Apostroph) schmeckte, ebenso wie das Schnitzel, wie eh und je und auch das Brunch im schönen Garten des Boleros war mindestens so gut wie gewohnt.

Auch die von mir unter größt möglichem Einsatz organisierte Ferienwohnung war tadellos. Nur der Name verursachte Kopfzerbrechen. So stand am Ende des Wochenendes auf dem Hausaufgaben Zettel von Frl. ts unter anderem herauszufinden, was es mit "der Wachsbleiche" auf sich hat.

Fleißig wie sie ist, hat sie Ihre Hausaufgaben auch schon erledigt und deshalb bekommt sie hiermit virtuell das von ihr geforderte "Fleißbienchen ins Muttiheft".

Auch die Ergebnisse ihrer Mühen verdienen hier eine Erwähnung also:

Die Wachsbleiche kommt wohl von der Herstellung von gebleichtem Wachs für liturgische Zwecke, was im katholischen Bamberg nicht weiter überraschen sollte.

Was ein "Bembel" ist erfährt man hier und, viel wichtiger, woher das Wort kommen könnte, steht dort.

Das Wort "Seidla" konnte allerdings noch nicht mal das Frl. ts auf die Schnelle eruieren. Deshalb habe ich mich, ebenfalls gar nicht faul, daran gemacht auch dieses letzte Rätsel des Wochenendes zu lösen. Und siehe da, es stellt sich heraus, dass das "Seidel" ein altes Hohlmaß ist und in Franken eben "Seidla" genannt wird und zumindest heutzutage für genau 0.5 Liter (Keller-)Bier steht. Seidel seinerseits könnte ein Diminutiv von "Seit" oder "Seid" sein, was wiederrum "ehedem der Nahme eines Gefäßes gewesen, welches denn mit dem Nieders. Soot, ein Brunnen, dem Oberd. Siedel, eine Lade, unserm Schatz, in der alten Bedeutung eines Kastens, Schoß, dem Latein. Situla, Sitella, verwandt ist".

Damit hätte auch ich meine Hausaufgaben erledigt. Ich gehe jetzt ins Bett und versuche morgen Früh wieder fit für die Arbeit zu sein. Ob aus dem Plan was wird, weiß ich noch net so recht. Schau mer mal.

Guat's Nächle



1 Kommentar:

Sabine hat gesagt…

hach ja, schey war des. :-) Nochmaaaaaaal!!!