Heute in 2 Wochen ist der Köln Marathon. Also Endspurt in der Vorbereitung. Eigentlich wird mit dem heutigen Tag das "Tapern" eingeleitet. Das ist die Phase vor dem Rennen, in der das Trainingspensum deutlich herunter geschraubt wird, damit sich das arme geschundene Körperchen von den Strapazen der letzten Wochen erholen kann.
Ich habe mit dem Tapern schon diese Woche begonnen. Gezwungenermaßen. Nachdem ich vorletzte Woche noch toll trainiert habe und am letzten Wochenende den 3,5h Lauf sogar in den vollen Terminkalender zu Hause integriert habe, schmerzte in dieser Woche der Fuß. Genauer, der Fußrücken. Leider hilft das ganze Voltaren-Geschmiere bislang fast überhaupt nicht. Der Schmerz ist nur wenig besser geworden.
Recherchen im Netz waren auch eher unergiebig. Zuerst bin ich nur in irgendwelchen Medizinforen gelandet. Zum Glück bin ich kein besonderes großer Hypochonder, denn was ich da so gelesen hab, klang eher nach Amputation als nach Salbenverband. Ganz unbekannt scheint der Schmerz aber auch in den verschiedenen Laufforen nicht zu sein. Nur wirklich schlau wurde ich daraus nicht. Scheint wohl auch von der Schnürung des Schuhs kommen zu können.
Jedenfalls habe ich wieder mal gemerkt, dass ich, wenn ich eine Woche vom Laufen abgehalten werde, eher unleidlich und unausgeglichen werde und dass mein Rücken auf einmal wieder ganz verspannt ist und ich auch wieder ständig zu den Kopfschmerztabletten greifen muss. Und das mir. Wer hätte das vor zwei Jahren ahnen können? Und wer hätte Gedacht, dass das Laufen so ein großes Suchtpotential hat?
Um auch in dieser Woche nicht ganz auf Training zu verzichten habe ich am Wochenende den Heimtrainer aus der verstaubten Ecke geholt und mich auf's Fahrrad gesetzt. Resultat: Gestern 1,5 Stunden, heute starke 3 Stunden. Dabei hab ich 7 Folgen "Lost" geguckt, die ich bei der letzten Ausstrahungsrunde auf Kabel 1 zwar aufgenommen aber nie geschaut habe und die ich jetzt, kurz vor dem Start der nächsten Staffel, endlich nachholen musste. Eigentlich gar kein soo schlechter Ersatz. Allerdings tut mir jetzt auch noch der Hintern weh. Aber ich schätze der Schmerz vergeht von alleine wieder.
Trotzdem versuche ich nächste Woche mal einen Termin beim Sportmediziner zu bekommen. Wäre nämlich schon gut, wenn diese blöde Entzündung im Fuß bis in 2 Wochen verschwunden wäre.
Guats Nächtle.
Opium für's Volk: Nebensächliches und Ablenkendes aus der großen Stadt, vom ersten Job, vom Leben usw...
19 September 2010
03 September 2010
Trainingsstand
Mein Trainingsplan von Runnersworld sagt, dass ich für eine Zielzeit von 3:45 Std. viermal die Woche laufen muss und einmal einen Ausgleichssport wie Schwimmen machen sollte.
Aber nun. Trainingspläne dienen ja nur zur Orientierung. Tatsächlich schaffe ich es äußerst selten vier Mal Laufen zu gehen. Dreimal geht meistens, aber dieses verflixte vierte Mal ist schon echt schwer unter zu bekommen. Ausgleichssport gab's bislang auch nur bei schönem Wetter, nämlich dann, wenn montags Bladenight war, also nicht sooo oft.
Aber immerhin. 3 Mal trainieren ist ja immerhin etwas. Die langen Läufe habe ich bislang auch fast kontinuierlich durchgehalten. Lockere Läufe von 60-70 Minuten hab ich vorher auch schon einmal die Woche gemacht, das stellte also noch nie eine große Hürde dar. Bleibt das Intervalltraining.
Dazu muss man sagen, dass es herrschende Expertenmeinung ist, dass es nicht unbedingt zielführend ist täglich immer das gleiche Programm durch zu ziehen. Sinnvoller ist es wohl unterschiedene Intensitäten zu trainieren. Mal lange und langsam, im aeroben Bereich, mal locker im anaerob-aeroben Pulsbereich und eben auch einmal die Woche intensives Tempotraining mit sehr schnellen Läufen über kurze Strecken, die unterbrochen durch kurze Pausen mehrmals hintereinander ausgeführt werden. Das ist hart. Richtig hart sogar, weil man seine Grenzen ausloten soll und möglichst alle Intervalle in einem ähnlichen Tempo absolvieren sollte, also nach hinten raus nicht schlapp machen darf.
Gerade was das Tempotraining betrifft bin ich meinem Trainingsplan meilenweit voraus. Für letzte Woche sagte der Plan: 4 x 1600m in 7:28 min, dazwischen jeweils 4 min traben und vorher und nacher Ein- bzw. Auslaufen. Nun 1600m kann ich schlecht abschätzen. Ich habe auf meiner Laufstrecke zwar einen 400m Kringel, aber 4x4mal im Kreis rumrennen ist ätzend. Also laufe ich in solchen Fällen lieber 4x2 Mal die 1km Runde. Und ich lief sie in 7:45min. Also deutlich schneller als der Plan ansetzte. Und konstant. Alle Runden ungefähr gleich.
Ich bin soooo stolz auf mich :-) Leider bringt mir die Tempohärte nix, wenn die Grundlagenausdauer fehlt, aber ich bin guter Dinge, dass die 42km von Köln machbar sein werden und die 4 Stundengrenze haltbar sein wird. Hoffe ich jedenfalls.
Guats Nächtle.
Aber nun. Trainingspläne dienen ja nur zur Orientierung. Tatsächlich schaffe ich es äußerst selten vier Mal Laufen zu gehen. Dreimal geht meistens, aber dieses verflixte vierte Mal ist schon echt schwer unter zu bekommen. Ausgleichssport gab's bislang auch nur bei schönem Wetter, nämlich dann, wenn montags Bladenight war, also nicht sooo oft.
Aber immerhin. 3 Mal trainieren ist ja immerhin etwas. Die langen Läufe habe ich bislang auch fast kontinuierlich durchgehalten. Lockere Läufe von 60-70 Minuten hab ich vorher auch schon einmal die Woche gemacht, das stellte also noch nie eine große Hürde dar. Bleibt das Intervalltraining.
Dazu muss man sagen, dass es herrschende Expertenmeinung ist, dass es nicht unbedingt zielführend ist täglich immer das gleiche Programm durch zu ziehen. Sinnvoller ist es wohl unterschiedene Intensitäten zu trainieren. Mal lange und langsam, im aeroben Bereich, mal locker im anaerob-aeroben Pulsbereich und eben auch einmal die Woche intensives Tempotraining mit sehr schnellen Läufen über kurze Strecken, die unterbrochen durch kurze Pausen mehrmals hintereinander ausgeführt werden. Das ist hart. Richtig hart sogar, weil man seine Grenzen ausloten soll und möglichst alle Intervalle in einem ähnlichen Tempo absolvieren sollte, also nach hinten raus nicht schlapp machen darf.
Gerade was das Tempotraining betrifft bin ich meinem Trainingsplan meilenweit voraus. Für letzte Woche sagte der Plan: 4 x 1600m in 7:28 min, dazwischen jeweils 4 min traben und vorher und nacher Ein- bzw. Auslaufen. Nun 1600m kann ich schlecht abschätzen. Ich habe auf meiner Laufstrecke zwar einen 400m Kringel, aber 4x4mal im Kreis rumrennen ist ätzend. Also laufe ich in solchen Fällen lieber 4x2 Mal die 1km Runde. Und ich lief sie in 7:45min. Also deutlich schneller als der Plan ansetzte. Und konstant. Alle Runden ungefähr gleich.
Ich bin soooo stolz auf mich :-) Leider bringt mir die Tempohärte nix, wenn die Grundlagenausdauer fehlt, aber ich bin guter Dinge, dass die 42km von Köln machbar sein werden und die 4 Stundengrenze haltbar sein wird. Hoffe ich jedenfalls.
Guats Nächtle.
Ausrüstungsfragen
Der Marathon Trainingsplan ist eigentlich gar nicht so schlimm. Das auffälligste und zeitraubenste daran ist, dass man das Körperchen an 3-4 Stunden Dauerbelastung gewöhnen muss und das frisst eben Zeit.
Am besten, zumindest solange man keine Beschwerden hat, geht diese Gewöhnung immer noch durch lange langsame Läufe in einem niedrigen Pulsbereich. Vor der Marathonvorbereitung war mein langer Lauf am Sonntag ungefähr 1:45 Std. lang und hatte ungefähr 16,5 km. Inzwischen bin ich bei 28 km und 3 Std. angekommen. Der nächste Schritt war heute die Steigerung auf ca. 32 km. Entscheidend dafür dieses Pensum auch einigermaßen schmerzfrei zu überstehen ist, wie ich festgestellt habe tatsächlich die richtige Ausrüstung.
Im Frühsommer hatten mich nämlich seltsame Schienbeinschmerzen gequält, die ich nach eingehender Internetrecherche als Knochenhautentzündung diagnostiziert habe. So eine Entzündung kann von Überanstrengung herrühren, aber auch von falscher Lauftechnik oder falschen Schuhen. Eines schönen Samstag Nachmittags habe ich mich also mit einer Tasche voll mit meinen (gut gelüfteten) Laufschuhen aufgemacht, um in den beiden großen Sportgeschäften der Münchner Innenstadt der Ausrüstungsfrage nachzugehen. Vielleicht hat sich ja mein Abrollverhalten geändert und ich brauche neue Schuhe, oder die Pronation hat sich verstärkt und die Stütze im Schuh ist nicht mehr stark genug.
Nun, die Beratung im ersten Geschäft war nett, aber doch irgendwie unbefriedigend. Ganz im Gegensatz zur der beim mir ja sowieso schon immer viel sympathischeren Sport Scheck. Der Mann hatte Ahnung, der Mann war begeistert von dem was er tut und das sogar am Samstag Nachmittag. Beim ersten Blick auf meine Lieblingsschuhe fragte er nur: "Wann wurden die zum letzten Mal getragen?" "Donnerstag" antwortete ich. "Dann dürfte diese Linie in der Ferse nicht mehr so tief sein. Die Dämpfung in dem Schuh ist durch."
Auch wenn Licht und Schatten in dem Foto nicht ganz optimal sind, die Linien, die er meinte, in der Sohle des alten Schuhs dürften doch deutlich zu erkennen sein.

Natürlich machten wir dann auch die üblichen, "stell dich so hin, Füße schulterbreit, jetzt in die Knie gehen" - Tests, aber das Fazit blieb das Gleiche. Der Schuh war Schuld am Schmerz. Daraufhin verschwand der gute im Lager, um einen geeigneten Schuh in meiner kleinen Größe zu finden und wie durch ein Wunder tauchte er damit auf:

Mein Schuh! Das gleich Modell wie das Alte. Nur eben in neu. Eine kleine Linie ist zwar ebenso erkennbar, aber doch deutlich geringer und ich habe es verfolgt, nach dem Laufen sind die Linien stärker, an den freien Tagen erholt sich die Dämpfung aber deutlich und die Linien verschwinden (jedenfalls fast).
Ach. Mein Schuh. Dabei ist das Modell eigentlich schon durch einen Nachfolger ersetzt, nur noch Restbestände vorhanden und die waren auch noch in einem neutralen weißen Schuhkarton versteckt. Als er mir dafür dann auch noch einen sagenhaften Preis machte, war mein Tag definitiv gerettet.
Das beste daran ist, dass es tatsächlich geholfen hat. Die Schienbeinschmerzen wurden nach und nach weniger und verschwanden dann ganz. Dabei habe ich am Laufverhalten sonst nichts geändert. Kleine Ursache. Große Wirkung.
Das neue Paar ist jetzt mein Drittes in 2 Jahren. Das Erste, das mit der kaputten Dämpfung ist entsorgt, das Zweite wurde zum Zweitpaar degradiert, das Neue ist das neue Lieblingspaar. Und damit bestreite ich nun also die Vorbereitung. Fast schmerzfrei. Irgendwas zwickt immer. Aber das gehört dazu.
Guats Nächtle
Am besten, zumindest solange man keine Beschwerden hat, geht diese Gewöhnung immer noch durch lange langsame Läufe in einem niedrigen Pulsbereich. Vor der Marathonvorbereitung war mein langer Lauf am Sonntag ungefähr 1:45 Std. lang und hatte ungefähr 16,5 km. Inzwischen bin ich bei 28 km und 3 Std. angekommen. Der nächste Schritt war heute die Steigerung auf ca. 32 km. Entscheidend dafür dieses Pensum auch einigermaßen schmerzfrei zu überstehen ist, wie ich festgestellt habe tatsächlich die richtige Ausrüstung.
Im Frühsommer hatten mich nämlich seltsame Schienbeinschmerzen gequält, die ich nach eingehender Internetrecherche als Knochenhautentzündung diagnostiziert habe. So eine Entzündung kann von Überanstrengung herrühren, aber auch von falscher Lauftechnik oder falschen Schuhen. Eines schönen Samstag Nachmittags habe ich mich also mit einer Tasche voll mit meinen (gut gelüfteten) Laufschuhen aufgemacht, um in den beiden großen Sportgeschäften der Münchner Innenstadt der Ausrüstungsfrage nachzugehen. Vielleicht hat sich ja mein Abrollverhalten geändert und ich brauche neue Schuhe, oder die Pronation hat sich verstärkt und die Stütze im Schuh ist nicht mehr stark genug.
Nun, die Beratung im ersten Geschäft war nett, aber doch irgendwie unbefriedigend. Ganz im Gegensatz zur der beim mir ja sowieso schon immer viel sympathischeren Sport Scheck. Der Mann hatte Ahnung, der Mann war begeistert von dem was er tut und das sogar am Samstag Nachmittag. Beim ersten Blick auf meine Lieblingsschuhe fragte er nur: "Wann wurden die zum letzten Mal getragen?" "Donnerstag" antwortete ich. "Dann dürfte diese Linie in der Ferse nicht mehr so tief sein. Die Dämpfung in dem Schuh ist durch."
Auch wenn Licht und Schatten in dem Foto nicht ganz optimal sind, die Linien, die er meinte, in der Sohle des alten Schuhs dürften doch deutlich zu erkennen sein.
Natürlich machten wir dann auch die üblichen, "stell dich so hin, Füße schulterbreit, jetzt in die Knie gehen" - Tests, aber das Fazit blieb das Gleiche. Der Schuh war Schuld am Schmerz. Daraufhin verschwand der gute im Lager, um einen geeigneten Schuh in meiner kleinen Größe zu finden und wie durch ein Wunder tauchte er damit auf:
Mein Schuh! Das gleich Modell wie das Alte. Nur eben in neu. Eine kleine Linie ist zwar ebenso erkennbar, aber doch deutlich geringer und ich habe es verfolgt, nach dem Laufen sind die Linien stärker, an den freien Tagen erholt sich die Dämpfung aber deutlich und die Linien verschwinden (jedenfalls fast).
Ach. Mein Schuh. Dabei ist das Modell eigentlich schon durch einen Nachfolger ersetzt, nur noch Restbestände vorhanden und die waren auch noch in einem neutralen weißen Schuhkarton versteckt. Als er mir dafür dann auch noch einen sagenhaften Preis machte, war mein Tag definitiv gerettet.
Das beste daran ist, dass es tatsächlich geholfen hat. Die Schienbeinschmerzen wurden nach und nach weniger und verschwanden dann ganz. Dabei habe ich am Laufverhalten sonst nichts geändert. Kleine Ursache. Große Wirkung.
Das neue Paar ist jetzt mein Drittes in 2 Jahren. Das Erste, das mit der kaputten Dämpfung ist entsorgt, das Zweite wurde zum Zweitpaar degradiert, das Neue ist das neue Lieblingspaar. Und damit bestreite ich nun also die Vorbereitung. Fast schmerzfrei. Irgendwas zwickt immer. Aber das gehört dazu.
Guats Nächtle
Trainingsreport
der Leser der Parisberichte hat bestimmt kopfschüttelnd vor dem Computer gesessen und sich gefragt, was nur für ein Spinner aus mir geworden ist. Da reist der Typ in die Stadt der Liebe und dann nimmt er auch noch seine Laufschuhe mit und schreib irgendwas vom Joggen unterm Eiffelturm. Totaler Vollschatten, könnte man meinen.
Ja, ich kann nicht sagen, dass mir diese Gedanken vollkommen fremd wären. Allein, meine Einstellung zum Laufen im Allgemeinen und zum Laufen im Urlaub hat sich in den letzten 2 Jahren doch ganz schön geändert. Habe ich zuerst noch jedem den Finger gezeigt, der mich zum Laufen überreden wollte und mir vorhielt, ich könne doch nicht meine ganze Freizeit fernsehschauend auf dem Sofa verbringen, habe ich im Laufe des letzten Jahres immer mehr Zeit mit dem Trainingsplan verbracht. Nur als die Cheffin letztes Jahr vorschlug, die Schuhe doch auch mit nach Bali zu nehmen, habe ich immernoch stirnrunzelnd den Kopf geschüttelt. War ich anfangs noch mit dem Ziel gestartet, anständig und ohne Verschnaufpause durch den Firmenlauf zu kommen, waren Ende letzten Jahres die 10 km Rennen nicht mehr lang genug und ich habe den ersten Halbmarathon in Angriff genommen. Damals noch völlig verängstigt und übernervös wegen der bevorstehenden 21 km. Als man mich damals fragte, ob denn jetzt als nächstes der Marathon anstünde, habe ich immernoch den Kopf geschüttelt. Nein, Marathon ist ja ungesund. Viel zu lang. Der tut doch weh. Und die viele Vorbereitungszeit. Und jetzt? Jetzt sitze ich hier. 4 Wochen vor der Marathonpremiere in Köln und suche mir im Internet eine ansprechende Strecke für den nächsten langen Trainingslauf. Habt Ihr gewusst, dass es genau 32 km vom Wolfratshausener Bahnhof bis zu mir nach Hause sind? Fast alles den Isarradweg entlang?
Das wird also die Strecke am Sonntag. Das eigentlich überraschende daran: Ich freu mich schon drauf. Diese kleine masochistische Ader kannte ich vorher gar nicht an mir.
Alors. In Kürze mehr zur Vorbereitung im Laufblog.
Guats Nächtle.
Ja, ich kann nicht sagen, dass mir diese Gedanken vollkommen fremd wären. Allein, meine Einstellung zum Laufen im Allgemeinen und zum Laufen im Urlaub hat sich in den letzten 2 Jahren doch ganz schön geändert. Habe ich zuerst noch jedem den Finger gezeigt, der mich zum Laufen überreden wollte und mir vorhielt, ich könne doch nicht meine ganze Freizeit fernsehschauend auf dem Sofa verbringen, habe ich im Laufe des letzten Jahres immer mehr Zeit mit dem Trainingsplan verbracht. Nur als die Cheffin letztes Jahr vorschlug, die Schuhe doch auch mit nach Bali zu nehmen, habe ich immernoch stirnrunzelnd den Kopf geschüttelt. War ich anfangs noch mit dem Ziel gestartet, anständig und ohne Verschnaufpause durch den Firmenlauf zu kommen, waren Ende letzten Jahres die 10 km Rennen nicht mehr lang genug und ich habe den ersten Halbmarathon in Angriff genommen. Damals noch völlig verängstigt und übernervös wegen der bevorstehenden 21 km. Als man mich damals fragte, ob denn jetzt als nächstes der Marathon anstünde, habe ich immernoch den Kopf geschüttelt. Nein, Marathon ist ja ungesund. Viel zu lang. Der tut doch weh. Und die viele Vorbereitungszeit. Und jetzt? Jetzt sitze ich hier. 4 Wochen vor der Marathonpremiere in Köln und suche mir im Internet eine ansprechende Strecke für den nächsten langen Trainingslauf. Habt Ihr gewusst, dass es genau 32 km vom Wolfratshausener Bahnhof bis zu mir nach Hause sind? Fast alles den Isarradweg entlang?
Das wird also die Strecke am Sonntag. Das eigentlich überraschende daran: Ich freu mich schon drauf. Diese kleine masochistische Ader kannte ich vorher gar nicht an mir.
Alors. In Kürze mehr zur Vorbereitung im Laufblog.
Guats Nächtle.
29 August 2010
Au revoir, Paris
Der letzte Post ist immer der schwerste. Nicht selten lasse ich ihn ausfallen. Aber diesmal nicht. Dieses Mal bekommt der Urlaub einen passenden Abschluss. Und wenn er auch nur ganz kurz werden sollte.
Zur Rückreise an sich gibt es nicht viel zu sagen. Sie verlief recht reibungslos und unspektakulär. Das Einchecken am Charles de Gaulles ist nicht unbedingt übersichtlich gelöst, aber der Flug war pünktlich, das Gepäck kam an und was will man mehr.
Sehr nett war die Tatsache, dass der Flieger erst um 18:15 Uhr abflog. Somit hatten wir noch einige Stunden für letzte Eindrücke übrig. Der Plan war gewesen, endlich mal diese Fahrräder auszuprobieren, die überall zum Ausleihen am Straßenrand stehen und damit ein wenig die Seine entlang zu fahren, in einem Restaurant im Niemandsland hinter der Bastille, das uns wärmstens empfohlen wurde zu Mittag zu essen und dann gemütlich den Heimweg anzutreten. Nun leider funktionierte das mit den Fahrrädern nicht, weil man sich dafür wohl vorher irgendwo hätte registrieren müssen und der Spaziergang der als Ersatz herhalten musste, war zwar sehr schön, aber nicht unbedingt kurz und wir nahmen wohl auch nicht unbedingt den direktesten Weg zum Restaurant.
Das hatte allerdings den großen Vorteil, dass wir endlich an einer Bäckerei vorbei kamen, die vorbildlich beschriftet war. Paris im August ist nämlich ziemlich ruhig, weil sehr viele Pariser aufgeflogen und folglich auch viele Geschäfte geschlossen sind. Und bei den Bäckereien gibt es amtliche Vorschriften, welche wann zumachen darf und das im Fenster die nächste geöffnete Boulangerie angeschrieben sein muss. Wie bei uns mit den Notfallapotheken. Leider halten sich aber nicht alle so vorbildlich daran wie diese Bäckerei hier:

Das Restaurant lag aus unserer Sicht dann doch fast am Ende der Welt. Je länger wir liefen, desto lauter wurden die Zweifel, ob sich der Weg wohl überhaupt rentieren würde und ob das Teil nicht vielleicht auch geschlossen hätte. Als wir dann tatsächlich ankamen, hätte man uns dann auch schon fast nicht mehr bedient. Zumindest begrüßte uns der äußerst nette Kellner - der es im übrigen sehr lustig fand, wie ich mit meinen winzigen Französischbröckchen kämpfend versuchte mich verständlich zu machen - damit uns zu sagen, dass sie doch in einer dreiviertel Stunde schließen würden. Zum Glück machte uns das aber überhaupt nichts aus und wir bekamen ein so leckeres Mittagessen, dass mir immer noch das Wasser im Munde zusammen läuft, wenn ich nur dran denke. Das Pavé auf Sellerie und Artischockengemüse war bestimmt vom Thunfisch (wir waren uns da nicht ganz einig und auf der Karte stand, wenn ich mich richtig erinnere nur pavé, was eigentlich nur ein großes Stück von irgendwas bezeichnet, wie ich erst jetzt im Nachhinein herausgefunden habe - KT, chérie, kannst Du mir bitte mal das Foto davon schicken, dann ergänze ich das hier), wo war ich - ach ja, das pavé, wunderbar glasig und einfach nur sagenhaft lecker, den Wein hatten wir perfekt dazu gewählt und die Profiteroles auf dem Zitronen-Vanille-Gries-Sößchen waren au net grad schlecht. Also ein kulinarisch perfekter Abschluss der Reise. Zurück nahmen wir dann aus Zeitgründen doch sicherheitshalber die Metro.
Ja, so war das. Auch beim Nachhausekommen gab es in der eigenen Wohnung keine bösen Überraschungen, also kann man den Wohnungstausch als absoluten Erfolg werten. Irgendwie hoffe ich jetzt, dass Kollegin B eine Großfamilie plant und sich noch viele weitere Tauschgelegenheiten ergeben....
Alors, Bonne nuit, mes amis.
Le Fin!
Zur Rückreise an sich gibt es nicht viel zu sagen. Sie verlief recht reibungslos und unspektakulär. Das Einchecken am Charles de Gaulles ist nicht unbedingt übersichtlich gelöst, aber der Flug war pünktlich, das Gepäck kam an und was will man mehr.
Sehr nett war die Tatsache, dass der Flieger erst um 18:15 Uhr abflog. Somit hatten wir noch einige Stunden für letzte Eindrücke übrig. Der Plan war gewesen, endlich mal diese Fahrräder auszuprobieren, die überall zum Ausleihen am Straßenrand stehen und damit ein wenig die Seine entlang zu fahren, in einem Restaurant im Niemandsland hinter der Bastille, das uns wärmstens empfohlen wurde zu Mittag zu essen und dann gemütlich den Heimweg anzutreten. Nun leider funktionierte das mit den Fahrrädern nicht, weil man sich dafür wohl vorher irgendwo hätte registrieren müssen und der Spaziergang der als Ersatz herhalten musste, war zwar sehr schön, aber nicht unbedingt kurz und wir nahmen wohl auch nicht unbedingt den direktesten Weg zum Restaurant.
Das hatte allerdings den großen Vorteil, dass wir endlich an einer Bäckerei vorbei kamen, die vorbildlich beschriftet war. Paris im August ist nämlich ziemlich ruhig, weil sehr viele Pariser aufgeflogen und folglich auch viele Geschäfte geschlossen sind. Und bei den Bäckereien gibt es amtliche Vorschriften, welche wann zumachen darf und das im Fenster die nächste geöffnete Boulangerie angeschrieben sein muss. Wie bei uns mit den Notfallapotheken. Leider halten sich aber nicht alle so vorbildlich daran wie diese Bäckerei hier:
Das Restaurant lag aus unserer Sicht dann doch fast am Ende der Welt. Je länger wir liefen, desto lauter wurden die Zweifel, ob sich der Weg wohl überhaupt rentieren würde und ob das Teil nicht vielleicht auch geschlossen hätte. Als wir dann tatsächlich ankamen, hätte man uns dann auch schon fast nicht mehr bedient. Zumindest begrüßte uns der äußerst nette Kellner - der es im übrigen sehr lustig fand, wie ich mit meinen winzigen Französischbröckchen kämpfend versuchte mich verständlich zu machen - damit uns zu sagen, dass sie doch in einer dreiviertel Stunde schließen würden. Zum Glück machte uns das aber überhaupt nichts aus und wir bekamen ein so leckeres Mittagessen, dass mir immer noch das Wasser im Munde zusammen läuft, wenn ich nur dran denke. Das Pavé auf Sellerie und Artischockengemüse war bestimmt vom Thunfisch (wir waren uns da nicht ganz einig und auf der Karte stand, wenn ich mich richtig erinnere nur pavé, was eigentlich nur ein großes Stück von irgendwas bezeichnet, wie ich erst jetzt im Nachhinein herausgefunden habe - KT, chérie, kannst Du mir bitte mal das Foto davon schicken, dann ergänze ich das hier), wo war ich - ach ja, das pavé, wunderbar glasig und einfach nur sagenhaft lecker, den Wein hatten wir perfekt dazu gewählt und die Profiteroles auf dem Zitronen-Vanille-Gries-Sößchen waren au net grad schlecht. Also ein kulinarisch perfekter Abschluss der Reise. Zurück nahmen wir dann aus Zeitgründen doch sicherheitshalber die Metro.
Ja, so war das. Auch beim Nachhausekommen gab es in der eigenen Wohnung keine bösen Überraschungen, also kann man den Wohnungstausch als absoluten Erfolg werten. Irgendwie hoffe ich jetzt, dass Kollegin B eine Großfamilie plant und sich noch viele weitere Tauschgelegenheiten ergeben....
Alors, Bonne nuit, mes amis.
Le Fin!
27 August 2010
Auf den Spuren der Amélie Poulain
... aber nicht nur.
Gestern war nämlich ein sehr ausgefüllter Tag. So ausgefüllt sogar, dass ich gar nicht zum posten gekommen bin. Aber dann hole ich das eben nach.
Wir waren gestern: In der Saint Chappelle und in Notre Dame, und weil aller guten Dinge drei sind, später auch noch in Sacre Coeur. Also gleich 3 Kirchen auf einmal. Ja das geht.
Außerdem sind wir durch's Marais gewandert und haben am Place des Vosges gepicknickt.
Natürlich haben wir dann Montmartre durchwandert, dem singenden Italiener auf der Treppe gelauscht, die letzten Mühlen gesichtet, die Metrostation Abbesses und das Café Deux Moulin aus Amélie fotographiert und sind am Ende auch am Moulin Rough vorbei marschiert.
Am Ende des Tages sind wir dann auch noch auf den Tour Montparnasse gefahren, um das beleutete Paris von oben zu sehen und auf dem Heimweg haben wir noch das beste Eis der Stadt auf der Ile St. Luis probiert.
Da sage nochmal einer, ich würde meine Zeit hier mit farmen verplempern!
Heute haben wir es dafür eher ruhig angehen lassen, sind nur ein wenig durch die Stadt marschiert und haben noch eine kleine Seine Rundfahrt gemacht.
Alles in allem sehr hübsch. Leider bin ich gerade so müde und voll gefressen, dass mir keine lustigen Anekdötchen zum Tage einfallen wollen, aber dann müssen die Bilder eben wieder für sich sprechen.
Bon soir!




Gestern war nämlich ein sehr ausgefüllter Tag. So ausgefüllt sogar, dass ich gar nicht zum posten gekommen bin. Aber dann hole ich das eben nach.
Wir waren gestern: In der Saint Chappelle und in Notre Dame, und weil aller guten Dinge drei sind, später auch noch in Sacre Coeur. Also gleich 3 Kirchen auf einmal. Ja das geht.
Außerdem sind wir durch's Marais gewandert und haben am Place des Vosges gepicknickt.
Natürlich haben wir dann Montmartre durchwandert, dem singenden Italiener auf der Treppe gelauscht, die letzten Mühlen gesichtet, die Metrostation Abbesses und das Café Deux Moulin aus Amélie fotographiert und sind am Ende auch am Moulin Rough vorbei marschiert.
Am Ende des Tages sind wir dann auch noch auf den Tour Montparnasse gefahren, um das beleutete Paris von oben zu sehen und auf dem Heimweg haben wir noch das beste Eis der Stadt auf der Ile St. Luis probiert.
Da sage nochmal einer, ich würde meine Zeit hier mit farmen verplempern!
Heute haben wir es dafür eher ruhig angehen lassen, sind nur ein wenig durch die Stadt marschiert und haben noch eine kleine Seine Rundfahrt gemacht.
Alles in allem sehr hübsch. Leider bin ich gerade so müde und voll gefressen, dass mir keine lustigen Anekdötchen zum Tage einfallen wollen, aber dann müssen die Bilder eben wieder für sich sprechen.
Bon soir!
25 August 2010
Zweisamkeit
heute war also der erste Tag, den ich hier nicht mehr alleine durch die Gegend streifen musste, sondern zusammen mit KT die Stadt unsicher machen durfte. Und das haben wir gemacht. Aber sowas von. Alles war dabei, vom Louvre bis zu La Fayette, vom Eiffelturm bis zum Palais Royal. In der Gallerie Vivienne haben wir unsere zukünftige Immobilie besichtigt, im Jardin Tuileries die perfekte Parkbank gefunden, im kleinen Café die grandiosen Macrones probiert (in der giftgrünen Pistazienversion und der hellbraunen Caramelvariante) und und und...






Bonne nuit!
Bonne nuit!
24 August 2010
ching ching ching
heute war ein sehr teurer Tag. Dabei fing er noch ganz harmlos mit einer gemütlich Laufsession zum Eiffelturm, durch den Jardin du Luxembourg und zurück an. Sehr angenehm, weil es nach dem kleinen Tief gestern, heute zwar wieder sehr sonnig, aber doch einige Grade frischer war. Und diesmal konnte ich sogar meine Kamera mitnehmen! Jetzt habe ich also mein Foto vor dem Eiffelturm. Leider ist es nicht gerade das schönste Foto der Welt geworden, deshalb wird es auch nur auf Facebook veröffentlicht.
Aber danach ging's dann los. Ich hatte mir vorgenommen meine heute nachkommende Reisegefährtin (wo bleibt die überhaupt?) mit einem Abendessen zu überraschen. Da ich mich hier nicht zum Kochen berufen fühle, dachte ich es wäre eine tolle Idee mit Baguette, Käse, Jambon und natürlich Rotwein aufzuwarten. Schätze die Brotzeit dürfte mich ungefähr 30 EUR gekostet haben. Ich beginne zu verstehen, was AL meinte, wenn sie immer vom teuren Leben in Le Havre erzählt hat. Allein in dem Käseladen habe ich 12 EUR gelassen und ich schätze da bin ich noch gar net so schlecht weg gekommen. Naja, wenn's denn nachher schmeckt, war er's wert.
Einmal die Büchse der Pandora geöffnet, habe ich mich danach entschlossen, doch noch die Pullis zu kaufen, die ich gestern habe liegen lassen. Für die kommende Wintersaison bin ich also ausgerüstet. Zu meiner Verteidigung möchte ich vorbringen, dass es zu Hause wirklich schwierig ist vernünftige Pullis in Größe S zu bekommen, bzw. selbst wenn es mal Größe S gibt, sind sie meist immer noch links und rechts jeweils 20 cm zu weit oder einfach schweine teuer. Hier kann man in diesem Fall einfach auf XS ausweichen und überhaupt sind Klamotten, so scheint mir jedenfalls, das einzige was hier billiger ist als in Deutschland.
Nach dem Shoppen, ich war auch wirklich nicht lange im Shopping Center, habe ich mich dann noch ein wenig der Kultur gewidmet und im Jeu de Paume die aktuellen Ausstellungen angesehen. Sehr modern und sehr konzeptionell. Schwierig, aber interessant und ich habe es auch geschafft mal in die Kirche zu gehen, an der ich jeden Tag mindestens zwei Mal vorbei laufe und die angeblich die zweit schönste von Paris sein soll.
So. Inzwischen ist auch TK angekommen. Wir haben gegessen, getrunken und die Wohnungs-/Hausbesichtigung hinter uns gebracht und TK ist immer noch begeistert. Also alles gut.
Heute nur ein Foto von einem Schaufenster an dem ich vorbei gelaufen bin. Der Hippie-Store hat im Schaufenster nicht nur eine Baseball-Mütze von der Barmer Ersatzkasse sondern noch toller, auch die Mütze vom Germersheimer Abi-Jahrgang 1995! Motto war "I will nimmi!" Das musste ich fotographieren. Seht selbst:

Bonne nuit.
Aber danach ging's dann los. Ich hatte mir vorgenommen meine heute nachkommende Reisegefährtin (wo bleibt die überhaupt?) mit einem Abendessen zu überraschen. Da ich mich hier nicht zum Kochen berufen fühle, dachte ich es wäre eine tolle Idee mit Baguette, Käse, Jambon und natürlich Rotwein aufzuwarten. Schätze die Brotzeit dürfte mich ungefähr 30 EUR gekostet haben. Ich beginne zu verstehen, was AL meinte, wenn sie immer vom teuren Leben in Le Havre erzählt hat. Allein in dem Käseladen habe ich 12 EUR gelassen und ich schätze da bin ich noch gar net so schlecht weg gekommen. Naja, wenn's denn nachher schmeckt, war er's wert.
Einmal die Büchse der Pandora geöffnet, habe ich mich danach entschlossen, doch noch die Pullis zu kaufen, die ich gestern habe liegen lassen. Für die kommende Wintersaison bin ich also ausgerüstet. Zu meiner Verteidigung möchte ich vorbringen, dass es zu Hause wirklich schwierig ist vernünftige Pullis in Größe S zu bekommen, bzw. selbst wenn es mal Größe S gibt, sind sie meist immer noch links und rechts jeweils 20 cm zu weit oder einfach schweine teuer. Hier kann man in diesem Fall einfach auf XS ausweichen und überhaupt sind Klamotten, so scheint mir jedenfalls, das einzige was hier billiger ist als in Deutschland.
Nach dem Shoppen, ich war auch wirklich nicht lange im Shopping Center, habe ich mich dann noch ein wenig der Kultur gewidmet und im Jeu de Paume die aktuellen Ausstellungen angesehen. Sehr modern und sehr konzeptionell. Schwierig, aber interessant und ich habe es auch geschafft mal in die Kirche zu gehen, an der ich jeden Tag mindestens zwei Mal vorbei laufe und die angeblich die zweit schönste von Paris sein soll.
So. Inzwischen ist auch TK angekommen. Wir haben gegessen, getrunken und die Wohnungs-/Hausbesichtigung hinter uns gebracht und TK ist immer noch begeistert. Also alles gut.
Heute nur ein Foto von einem Schaufenster an dem ich vorbei gelaufen bin. Der Hippie-Store hat im Schaufenster nicht nur eine Baseball-Mütze von der Barmer Ersatzkasse sondern noch toller, auch die Mütze vom Germersheimer Abi-Jahrgang 1995! Motto war "I will nimmi!" Das musste ich fotographieren. Seht selbst:
Bonne nuit.
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