27 November 2012

Day 26-27: Varkala

Reaktionen: 
Sooooo. Die letzten 2 Tage waren herrlich faul und relaxed. Ich bin ein bisschen am Strand entlang spaziert, habe mit den Wellen gekaempft (und verloren), weiter in meinem Buch gelesen und viel Wifi-gesurft, habe unzaehlige Fruitjuices und Shakes getrunken und fantastische Fishcurries gegessen (ja ich: Fisch!).

Das Wetter hat sich nach dem ersten Tag auch wieder beruhigt und ich hatte, wie schon befuerchtet, eher wieder zuviel Sonne. Das lassen zumindest die feuerroten Stellen auf meinem Ruecken und am Knoechel vermuten. Aber was solls. Zum Glueck waren die Wellen vom ersten Tag aber nicht vom Wetter getrieben, sondern gehoeren hier wohl zum Inventar. Mannshohe Brecher! Dazu der schoene flach abfallende Strand, und feiner Sand ohne Korallen oder aehnlich scharfkantigen Schnickschnack am Boden. Perfekt. Vom Kampf mit den Wellen habe ich trotzdem eine kleine Schuerfwunde an der Schulter davon getragen, als die Welle mich kompett umgerissen und gegen den Boden geworfen hat. War ja nicht tief, oder so, aber die Wellen hatten es schon in sich.

Das meiste der verbrannten Haut sollte bei der ayurvedischen Massage gestern auch schon wieder abgerubbelt worden sein. Die war naemlich nicht nur sehr oelig (war von Kopf bis Fuss, inkl. Haare, quasi einmal komplett in Oel gebadet) sondern beinhaltete gleich noch ein Ganzkoerperpeeling (zumindest hat es sich so angefuehlt). Auf jedenfall war es interessant. Angefangen von dem Lendenschurz, den mir der gute Masseur angezogen hat, ueber die Kokosoeltaufe, bis zu der "Massage", von der ich mal annehme, dass sie die Energiefluesse irgendwie herstellen sollte, weil er immer den ganzen Koerper entlang und zu den Fingerspitzen raus massiert hat. Ich schaetze einfach  mal, dass es zum Konzept gehoert, die Verspannungen quasi aus dem Koerper rauszumassieren. Ich war danach jedenfalls sehr entspannt.

Heute heisst es leider Abschied nehmen von meinen Traumklippen. Am Nachmittag faehrt mein Zug zurueck nach Kochi. Ich habe beschlossen, lieber die direkte Zugverbindung zu waehlen, als mich erneut auf das Busabenteuer einzulassen. Dann muss ich noch ein paar Stunden am Flughafen totschlagen bis der Flieger nach Hause geht.

Und jetzt muss ich erstmal zurueck in mein kleines Chalet, packen und auschecken, bevor ich noch ein paar Stunden auf dem Balkon meines Lieblingssaftladens surfen werde.

Namaste und bis Bald!

1 Kommentar:

Sabine hat gesagt…

Hasst Du Dir vor der Zugfahrt vorsichtshalber noch mal die letzte Ölung gegönnt oder wie darf ich das verstehen? ;-)