07 Dezember 2013

Tag 1: Dakar

Reaktionen: 

Der erste lange Reisetag ist vollbracht. Er begann mit einer Busfahrt um 5:23h und fand ein vorläufiges Ende in einer Taxirundfahrt durch Dakar. Dazwischen klappte alles erfreulich gut. Die S-Bahn fuhr, die Flieger waren pünktlich, Frl. ts wartete wie verabredet in Brüssel am Gate auf mich, die Visaprozedur in Dakar zog sich zwar etwas in die Länge, verlief aber reibungslos und besonders wichtig: es gab den üblichen Gratiskaffee von der Lufthansa im Terminal 2.

Als wir endlich im Hotel eingecheckt hatten, war es bereits 19h.wir wollten also nur noch mal kurz raus, was essen gehen, Wasser kaufen und vielleicht etwas die Füße vertreten. Das Ergebnis: 2h später waren die Mägen zwar in jeder Hinsicht gut gefüllt, die Taschen aber erheblich leichter. Denn kaum in Dakar angekommen, wurden wir auch schon beklaut. Die Masche: 2-3 Männer verwickeln uns in die gewohnten "schau mal was ich Dir tolles verkaufen kann nein Gespräche. Plötzlich fangen sie an, wie gestört an den unteren Taschen meiner Cargohose rum zu zupfen. Auch wenn da nix drin ist, sind meine und tsses Aufmerksamkeit abgelenkt. Außerdem zupfte wohl auch noch einer an tses Schulter rum. Der perfekte Moment, um in tses Rucksack zu fassen. Nun gut. Nur Geld und ein paar hier nicht benötigte Ausweise verloren und einen teure Lektion gelernt. Und Frl. ts die Laune verdorben.

Ohne diese Vorfälle (der erfolgreiche Diebstahl war det 3. Versuch dieser Machart) wäre mein erster Eindruck heute sehr positiv ausgefallen. Das begann schon, als ich den kleinen Flughafen betrat. Ich war regelrecht elektrisiert von der Tatsache, jetzt endlich in Afrika angekommen zu sein. Nach gefühlt 5mal Asien ist das jetzt mal wieder was richtig neues.

Ich bin jedenfalls gespannt wie's weiter geht.

Ba beneen & Bonne nuit

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