11 Dezember 2013

Tag 5: i love it

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Heute war ein Tag mit weitreichender Bedeutung für den weiteren Verlauf der Reise. Nach dem Ausflug zum Vogelpark mit Didi beschlossen wir nämlich uns für die 5 Tage und 4 Nächte nach Saint Louis einen Fahrer zu gönnen und von Didi das ganze organisieren zu lassen. Jetzt wissen wir also, dass wir erst am Samstag weiterziehen werden und dass wir dann Stopps in Touba, Kaolack und im Sine Saloum Delta haben werden. Nach unseren bescheidenen Erfahrungen mit dem Nahverkehr erschien uns das eine erstrebenswerte und vor allem komfortable Variante.
Aber genug davon. Heute waren wir also zunächst im großen Vogelpark Djoudi. Ich hatte mir den Nationalpark etwas spektakulärer vorgestellt, aber bei so einem Tagesausflug sieht man eben nur einen Bruchteil des riesigen Geländes. Die Pelikane waren aber schon sehr beeindruckend.
Zurück in der Stadt machten wir uns einen entspannten Nachmittag, schleuderten durch die Stadt, besuchten ein überraschend interessantes kleines Museum und stellten fest, dass wir anscheinend schon überall bekannt sind. Zumindest häufen sich die Begegnungen mit Leuten, die mich von weitem mit "Hello Tom" begrüßen. Ist halt doch n recht kleines Dorf, die Altstadt von Saint Louis.
Und einer erzählte uns, dass er uns gestern gesehen hätte, wie wir durchs Fischerviertel liefen und fragte uns gleich aus wie wir den Senegal finden, und Saint Louis und was uns am meisten beeindruckt hat und was noch usw... Bevor er letzten Endes natürlich dich nur Geld wollte, um angeblich Milchpulver zu kaufen, erzählte er noch von seinem Bruder in Wiesbaden. Anscheinend haben überhaupt alle Senegalesen Brüder oder Cousins oder Onkel in Deutschland. Viele sind überraschenderweise Mediziner und wohnen in München, Berlin oder auch Dortmund. Wiesbaden und Mainz sind da doch wenigstens kreativere Orte...
Sodale. Genug für heute.
Bonne nuit

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